Alukard
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« Antworten #30 am: August 03, 2008, 16:22:30 » |
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Neugierig geworden richtete sich Nathalia auf. Sie krappelte zum Türspalt, um dort genauer zu lauschen. Wer ist da? Ihr Griff um das Wurfmesser wurde fester. Was sollte sie nun machen. Sie blieb Still und lauschte einfach dem was da kam. Sie war gefangen. Sie wsste nicht weiter, krabbelte dann jedoch zurück zur Leiche und legte sich wieder hin. Konnte sie sonst noch was hören? Wer war da?
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The only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it.
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Wuschel
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« Antworten #31 am: August 03, 2008, 16:57:39 » |
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"Hihihi," kicherte die Stimme unter der Tür durch, "die teuflischen Burgherren haben dich im Kerker eingesperrt, bis du verrottest... hihihihi ...aber sie wissen nicht daß ich hier bin und frei herumgeistere....hihihihi..." Es traf sie wie ein Schlag...das war ein Mädchen....!
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Alukard
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« Antworten #32 am: August 03, 2008, 17:02:16 » |
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Ein...Ein Mädchen? Was ist hier los?
"Wer bist du?"
Sie war wie vor den Kopf gestoßen. Hätte sie nun geredet, hätte sie sich verhaspelt. Sie brauchte eine gewisse Zeit, um wieder klar zu werden. Sie krabbelte wieder zur Tür und beugte sich zu dem Spalt. Ihre Stimme klang verzweifelt. Sie wollte nur hier raus... . Raus in die Freiheit.
"Kannst du mir helfen? Bitte...ich will noch nicht sterben... ."
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« Letzte Änderung: August 03, 2008, 17:09:27 von Alukard »
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Wuschel
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« Antworten #33 am: August 03, 2008, 18:07:30 » |
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"Ich bin Elaine... hihi... ohja laß uns ein Spiel spielen... Räuber und Gendarme... Ich bin der Räuber und stehle Essen.... hihihi... Die Bösen Burgherren sind die Fänger...Ich darf nur nicht erwischt werden, sonst sperren sie mich zu dir.... hihihi.... Bist du auch ein Räuber und hast verloren? "
Das konnte hier nicht ernst sein!
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Alukard
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« Antworten #34 am: August 03, 2008, 19:10:06 » |
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Wo bin ich hier nur gelandet? Ich bin doch kein kleines Mädchen mehr. Sie setzte sich bequemer hin, während sie weiter sprach. Ihre Augen rollten. Mutter Maria, Gott im Himmel, helft mir heraus aus diesem Gefängnis. Sie brauchte einen Moment. Es war wohl das Beste, dieses Spiel zu spielen. Hatte sie eine andere Wahl?
"Ja, ich bin die Diebin Nathalia. Sie haben mich erwischt."
Ihre Stimme klang nieder geschlagen. Sie zog ihre Beine dichter an ihren Oberkörper heran. Burgherren? Das hier ist doch ein Bauernhaus!
"Sie haben mir alles genommen...nur nicht mein Leben. Weißt du, ich bin eine junge Lady...auf der Durchreise. Wollen wir spielen?"
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Wuschel
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« Antworten #35 am: August 04, 2008, 22:37:57 » |
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"In Ordnung...Ding Ding, erste Runde! Eins....Zwei...Drei...." rief das Mädchen Elaine, als es davon tapste. Ohne auf irgendetwas zu antworten, als sei sie ganz allein auf der Welt.
Nathalia war auch allein. Mutterseelenallein. Nichts war in Aussicht zu geschehen. - außer, daß es kälter und sie hungriger und durstiger werden würde.
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Alukard
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« Antworten #36 am: August 05, 2008, 13:24:51 » |
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Sie hätte am Liebsten losgeheult. Der letzte Halm war davon gesprungen. Ein Geist sie war, den Niemand gesehen haben mag. Führte sie hier Selbstgespräche? Sie schüttelte ihr Haupt, das vom ganzen Schlamm verklept war. Sie war einfach nur noch eine einfache Bettlerin aus der GOsse, die nicht mehr vie besaß außer ihrem Stolz. SIe ließ den Kopf hengen und die ersten Tränen liefen über ihr schmutziges Gesicht. Sie kauerte sich in einer Ecke zusammen und starrte in die Dunkelheit. Ihr Mut war verflogen... .
Als sie gerade die schmutzigen Haare aus ihrem Gesicht streichen wollte, glitten ihre Hände über den kalten Stahl des Wurfmessers. Neuer Mut keimte in ihr auf. Es war wie ein anderer Wille. SIe wollte nur überleben. SIe lebte nun so lange am Rande der Gesellschaft, dass sie nicht wimmern durfte. Es gab immer einen AUsweg, immer einen Halm, an den sie sich klammern konnte. Sie verdrängte all ihre Erinnerungen aus der Vergangeheit und widmete sich stattdessen der Türe.
Zuerst jedoch lief sie eine Weile nur auf der Stelle herum und machte einige Übungen, um ihren Körper wieder warm zu bekommen. Sie rieb sich die Wangen, machte Kniebeuge. Danach wendete sie sich der Türe zu. Ihre geschickten Finger glitten über diese hinweg. Sie suchte nach einer Schwachstelle. Es musste nur ein kleiner Spalt sein. Sie ließ keinen Zentimeter aus. So hoch sie langen konnte, arbeitete sich Nathalia an der Türe hoch. Ihre Augen glühten. Es ging hier um alles oder nichts. Leben oder sterben.
Das Wurfmesser hielt sie die ganze Zeit mit der stupfen Seite im Mund. Es gab nur wenige Sachen, an die sie gerade dachte: Entkommen und Rache. Der süße Duft der Rache beflügelte ihr bestreben hier hinaus zu kommen, ihre Sachen zu schneppen und igendwann wieder zu kommen. Diese Verbrecher mussten Sünde ablegen...währendsie sündigte.
Wenn sie nun eine SPalte fand, begann sie mit dem Messer darin herum zu rühren. Sie brauchte nur einen kleinen Spalt, um ihre flinke Hand hindurch zu stecken und dann den Riegel zu lösen. Wut stieg immer mehr in ihr hoch. Die Verzweiflung wich... .
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Wuschel
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« Antworten #37 am: August 05, 2008, 20:44:43 » |
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Sie fand tatsächlich mehr als einen Spalt und kratzte wie besessen daran herum. Nichts tat sich. Die Klinge wurde nur stumpfer. Sie nahm sich die Zeit, das Holz genauer zu untersuchen. Seine Oberfläche war seltsam glatt. Sie schlug leicht dagenen .es war hart wie Eisen. Es sah keinem Baum den sie jemals angefasst hatte ähnlich und sie könnte schwören, das Zeug schwamm bestimmt nicht. Verdammt!
Plötzlich hörte sie Schritte und hielt unwillkürlich den Atem an. Sie erkannte das Tapsen von Elaine. " hihihi... ich habe dir Etwas vom Abendessen stibitzt....aber ich habe keinen Schlüssel...," rief sie. Einen Herzschlag lang, war es still.
"Ich weiß es! Das Fleisch kann ich dir nicht geben, aber den Kartoffelbrei!" Sprachs und begann fröhlich, die fahle Masse durch den Türspalt zu quetschen.
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Alukard
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« Antworten #38 am: August 06, 2008, 15:53:09 » |
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Sie ließ den Versuch mit dem Messer sein, denn sich brauchte es mit Sicherheit noch. Die ganzen Gefühle der Rache und die Wut ebbten wieder ab. Ihr Magen knurrte wieder. Die Suppe trat ihr wieder vor Augen. Sie wollte das Essen nicht anrühren, doch ohne Essen blieb sie schwach und hilfslos. Nathalia beugte sich vor und kniete sich wie ein Hund vor die Spalte nieder und begann das Essen von dort aufzunehmen. Ihr Gesicht war immer noch nass.
Ein voller Magen regte das Denken doch an. Gierig wie ein wildes Tier, nahm sie jeden Brocken auf. Egal, ob sie dabei noch einmal vergiftet wurde. Sie hatte hunger.
"Danke...Elaine... . Danke... . "
Nathalia begann zu schluchzen. VIelleicht gelank es ihr ja so, Elaine auf ihre Seite zu ziehen.
"Weißt du wie ich hier rauskommen kann?"
Während sie wieder versuchte mit Elaine Kontakt aufzunehmen, begann Nathalia den Rest ihres Gefängnisses abzutasten. Irgendwo musste es doch eine Schwachstelle geben. Sie erinnerte sich noch, wie Hunde oftmals aus ihren Gefängnis entkamen. Sie suchte den Boden mit ihren Fingern nach Schwachstellen ab. Als sie dann auf die Knochen stieß...stutzte sie kurz.
Wäre es nicht möglich die Türe auszuhebeln, während ich die Knochen darunter herschiebe. Irgendwie muss ich hier raus und das schnell. Ich erfirere ja schon.
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Wuschel
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« Antworten #39 am: August 07, 2008, 15:13:58 » |
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"Mit dem Schlüssel!" antwortet Elaine, als wäre das die selbstverständlichte Sache der Welt.
Nathalia sammelte ihre Kräfte. Leider waren die Schaniere außen, sodaß Nathalia die Tür nach oben und vorn hebeln würde müssen. Und sie hatte keine Ahnung, ob sie gesichert waren gegen eben eine solche Aktion.
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Alukard
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« Antworten #40 am: August 07, 2008, 15:45:27 » |
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Verzweiflung und Angst machte sich mehr und mehr wieder in ihr breit. Irgendwie wollte hier nichts fruchten. Ihre Ideen waren alle samt gegen die Wand gefahren. Was soll ich nur machen? Wie eine Maus in der Falle. Jetzt weiß ich, wie sich ein solces Tier fühlt... . Nathalia, du brauchst einen ruhigen Kopf. Atme tief ein und beruhige dich.
Nathalia suchte im Gespräch mit Elaine Ablenkung. Sie war nicht mehr so alleine, wie sie dachte. Kann ich mit ihrer Hilfe heraus kommen? Sie scheint verrückt aber geistig fit zu sein. Ihre Todesangst rückte wenige Momente in den Hintergrund. Wenn sie mit Hilfe von Elaine nicht hinaus kommen sollte, konnte sie immer noch die Türe aufstemmen. Sie zitterte leicht. Nein...es war der letzte Ausweg, die Türe so zu öffnen. Es machte zu viel Lärm.
"Elaine, wie lange bist du schon hier?"
Nathalia nahm etws abstand zur Türe und nahm einen Knochen in die Hand. Nun ging sie einen anderen Weg und untersuchte die Beschaffenheit des Bodens. Irgendwie glaubte sie nicht, dass es dort eine Schwachstelle gab.
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Wuschel
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« Antworten #41 am: August 07, 2008, 16:26:57 » |
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"Schon lange, " sagte sie zögerlich. "Ich kann mich nicht erinnern," fügte sie traurig hinzu.
Nathalia suchte den Boden ab. Der Stein schien aus einem Stück zu bestehen und war schmierig-schleimig, doch jegliches Gefühl von Ekel in ihr war einfach weggesperrt. Erst in der Hocke und später auf den Knien durforschte sie systemantisch die sechs mal acht Schritt messende Zelle. In der Nähe des Skeletts, das nur einen Schritt von der Tür entfernt lag, entdeckte sie endlich etwas. Jemand hatte etwas in den Stein geritzt.
E ai e, ch iebe Dic D in W, De 179..
Mehr konnte sie nicht ertasten. Während sie nachdachte, unterbrach sie das Mädchen. "Ich fürchte mich... Kann ich heute nacht bei dir schlafen? Ich will nicht rauf auf den Dachboden, da ist es so heiß. Es fragt sowieso keiner nach mir... Ich kann mich vor die Tür legen und du auch, dann ist es so als würden wir in einem Bett schlafen!"
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Alukard
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« Antworten #42 am: August 07, 2008, 17:07:02 » |
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Ihr kleinen Finger hatten etwas ertastete. Sie rätselte rum was das heißen sollte. Ihr waren Buchstaben irgendwie fremd gewesen. SIe konnte nicht besonders gut lesen. Sollten das im Boden Buchstaben sein? Sie zermaterte sich den Kopf, um sich die Worte vorzustellen. Da wurde sie aber auch schon unter brochen.
Nathalia schwieg und lauschte den Worten des Mädchens. Spraclosikeit machte sich in ihr breit. Elaine sprach ihr aus der Seele. Allein wollte sie hier auch nicht bleiben. Sie rückte näher an die Türe und legte sich mit den Rücken davor. Nun versuchte Nathalia, ihre kleinen feinen Finger irgendwie durch den Türspalt zu stecken, denn sie wollte irgendwie doch Kontakt zu Elaine haben.
"Ich fühle mich nicht anders Elaine. Ich liege bereits vor der Tür."
Die Kleine konnte wie eine Schwester sein. HAtten ihre Eltern bereits ein neues Mädchen gezeugt? Ihren Bruder mochte sie schon immer. Tränen lösten sich aus ihren Augen.
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Wuschel
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« Antworten #43 am: August 12, 2008, 12:15:15 » |
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Ihr Finger passen nur mir den Spitzen unter die Tür, jedoch schien das Mädchen das selbe zu tun und ihr Finger schoben sich zu ihr. Sie waren glatt und eiskalt. "Schlaf ruhig ein wenig, Nathalia," sagte sie, "ich passe auf, daß keiner reinkommt." Wenn sie die Augen schloß konnte sie sich vorstellen, sie läge auf dem geliebten Waldboden. Sie bildete sich ein, Frösche quaken zu hören. Die Luft war lau wie im Frühling, und der Wind strich leise durch Bäume. Er flüsterte Worte, die sie nicht verstand, doch es waren Worte des Trostes. Ein Mädchen kam in ihr Blickfeld und sah von oben auf sie herab. Ihre goldenen Locken fielen nach unten über das Puppengesicht. Sie gab ihr die Hand und half ihr auf. Sie standen an einen Waldrand am Fuß eines Gebirges. Nathalia blickte hinauf. Sie sah die dunklen Bergketten, beschienen vom Vollmond. Tiefe Schatten lagen über den Bergketten. Der Wind flüsterte ihren Namen... Nathalia....Nathalia.... Nath....
"ma......Mama..."
Sie schreckte hoch. Noch immer lag sie an der undurchdringlichen Tür ihres Gefängnisses. Die Erwachte vernahm das leise Wimmern Elaines, die wohl genauso allein war, wie sie.
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Alukard
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« Antworten #44 am: August 12, 2008, 16:51:02 » |
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Bei den Gedanken, die sie gerade hatte, rollte sie sich wie ein Säugling zusammen. Die Finger sie waren kalt - eisig, doch es machte ihr nichts aus. Sie war nicht allein. Sie konnte endlich ruhig Schlafe. Die kleine Elaine wachte über sie.
Ein Mädchen? Ist das ein Traum? Sie sieht so...hübsch aus.
Ein Lächeln warf Nathalia dem Mädchen im Traum zu. Die Berge was hatte das alels zu bedeuten? Die Schaten waren wie ein böser Wolf. Nathalia erwachte, als der Wind nach ihr rief. Es war aber nicht der Wind.
"Elaine...Elaine? Kleines wach auf...Elaine."
Nathalia tastete nach den Fingerspitzen der kleinen Elaine. Sie wollte sie am Liebsten in den Arm nehmen und sie beruhigen, doch da waren wieder diese Wände. Sie flüsterte den Namen von Elaine lauter.
"Elaine...was ist los?"
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