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Autor Thema: [Intime] In der Höhle des Opferlamms  (Gelesen 117459 mal)
Beschreibung: Teil Eins - Kapitel II
Aphiel
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Stier


« Antworten #135 am: Mai 02, 2010, 22:07:55 »

"Nathalia?"

Remy lauschte in die Dunkelheit, nachdem ihre Stimme verklungen war, versuchte sein Ziel auch ohne die verstärkten Sinne auszumachen. Gerade wollte er sie darum bitten, dass sie noch einmal sprach, da tat sie es von sich aus wieder, so dass er sich nun langsam in Richtung ihrer Stimme bewegen konnte. Er tat es vorsichtig, und musste sich sehr anstrengen. Die verstärkten Sinne waren nicht mehr aktiv, doch das Pfeifen war noch immer in seinem Kopf. Zumindest klang es jetzt weniger schrill, zumindest hatte er den Eindruck. Er bemühte sich, diese Irritation zu ignorieren, so gut er es vermochte. Er hatte sich schon als Mensch immer gut konzentrieren können, von daher sollte es doch möglich sein. Es war letztlich nur eine Frage des disziplinierten Geistes.

Es dauerte zwar, aber letztendlich arbeitete er sich auf Nathalia zu, bis er sich sicher war, dass sie in Armeslänge Abstand sein musste. "Nathalia?" fragte er noch einmal, bis sie sich bestätigte.

Nun, da sie nahe war, fühlte er sich sicherer, weniger hilflos - und er konnte seiner bohrenden Neugier endlich Raum geben. "Wie kannst du so genau sehen, obwohl es finster ist? Ist das eine deiner Gaben? Kannst du damit Marcin finden, und den Weg hier hinaus?"

Die eigentliche Frage, ob er es erlernen konnte, verkniff er sich, aber nur mit Mühe. Seine Neugier war jedenfalls geweckt und das Gefühl der Hilflosigkeit im Dunkeln war schrecklich gewesen. Sofern es die Möglichkeit gab, dass er diese Gabe (wenn es denn eine Gabe war) durch Beobachtung erlernte, würde er es versuchen. Umso besser würde er sich in einer neuen, ähnlichen Situation zu behaupten wissen.

Dann wurde seine Stimme leiser, fast schon verschwörerisch. "Wir sollten auch nach Fedai suchen. Ich vertraue ihm nicht und wir wissen kaum etwas über ihn. Wenn er Marcin vor uns findet, und seinen menschlichen Begleiter noch dazu, dann könnte er erneut ohne Weitsicht handeln - und damit unseren ganzen Auftrag gefährden. Wir müssen schneller bei Marcin sein als er, und dazu müssen wir wissen, wo er ist. Ich hoffe, du kannst sie finden."

Er wartete noch, ob sie darauf antwortete, dann streckte er seinen Arm ins Dunkel. "Bitte, nimm meine Hand und führe mich, Nathalia. Ich sehe gar nichts, und mein Kopf brummt. Wenn wir doch wenigstens eine Fackel hätten..."

Dann überliess er sich der jungen Jägerin, beständig an einer Lösung der gegenwärtigen Situation arbeitend: wie findet man ohne Licht bei Nacht aus einer Höhle hinaus...
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Remy le Duc (Vampir)
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« Antworten #136 am: Mai 02, 2010, 23:17:36 »

Geräusche weckten ihn zu laute Geräusche und seine Instinkte sagten ihm, dass er noch nicht wach werden sollte. Aber es waren auch seine Instinkte die ihn weckten, denn Geräusche konnten Gefahr bedeuten.
Es dauerte allerdings einen Moment ehe er registrierte, dass es dieser Mönch und das Weib sein mussten ehe er die innere Hitze in sich lenkte und schließlich auf sein Auge konzentrierte um diese elende Finsternis zu zerreißen und endlich wieder sehen zu können. Dabei verheilte auch reflexartig die aufs neue aufgebrochene Wunde seines linken Auges. Tief in ihm reagierte schon wieder das Tier, nicht nur wegen der zu frühen Erweckung, sondern weil es wieder jagen wollte. Das Tier hatte immer Hunger ...
Und dann noch ein Geräusch. Diesmal weiter entfernt ... tiefer in der Höhle und dazu diese verdammten Narren die ihre Klappe nicht halten konnten ... die Neugier und der Jagdtrieb trieben ihn aus seiner sicheren Ruhestätte und tiefer ins das Wirrwar aus Felsen, Tropfen und keifenden Vampiren hinter ihm.

Der Gangrel bewegte sich so leise und flink er konnte durch die Höhle ... was wenn er schon jetzt auf einen der Ritter traf? Ein leichtes Knurren drang aus seiner Kehle und das leichte Kribbeln in seinen Fingerspitzen erinnerte ihn an seine neuen Waffen. Es brauchte nicht mehr so viel Konzentration wie letztes Mal. Diesmal überließ er sich ehr seinem Tier, seinem Instinkt um diese natürliche Begabung seines Blutes zu rufen. Es dauerte keine 3 Sekunden da brachen aus seinen Fingerspitzen und den inzwischen zerfetzten Schuhen die schwarzen, harten Vogelklauen hervor die er schon gestern sein eigenen genannt hatte.

Er witterte noch einmal kurz, lauschte in die "Finsternis" und ging dann vorsichtig weiter. Er war auf der Pirsch und gespannt wer seine Beute sein würde.
« Letzte Änderung: Mai 02, 2010, 23:22:40 von Bloodmage » Gespeichert

Wuschel
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« Antworten #137 am: Mai 03, 2010, 00:46:51 »

Rujanel konnte seinen Sinneseindrücken folgen und sich nur vorwärts tasten. Er kam unendlich langsam voran, musste er doch fürchten gegen etwas zu prallen, ginge er schneller. Wie er sich erinnerte, wußte er, daß die Höhle sehr tief war, und er nur hoffen konnte, den richtigen Weg gewählt zu haben. Es würde etwas dauern, bis er einen neuen Orientierungspunkt fand.

Fedai bewegte sich schnell, er erreichte die Verjüngung. Sie war so eng, daß nur eine Person sie betreten konnte. Sein Instinkt sagte ihm, daß etwas dort drinnen lauerte....

Remy fand den Weg zu Nathalia, er hörte ihr Worte genau... sie führte ihn sicher, wenn auch etwas langsam an den Tropfteinen vorbei, bis er ihre Nähe spürte.

Nathalia nahm - noch immer in Trance - wahr, wie sich das neugierige Schemen auf sie zu bewegte... es wahr tatsächlich Remy...
Das Flackernde, das Fedai sein mußte, bewegte sich schnell auf das verbleibende wahrscheinlich menschliche zu, auch wenn es sich langsam und unbestimmt von ihm weg bewegte.
« Letzte Änderung: Mai 03, 2010, 01:17:01 von Wuschel » Gespeichert
Alukard
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« Antworten #138 am: Mai 03, 2010, 13:00:28 »

Nathalia streckte ihre Hand nach Remy aus und ergriff einen dünnen Schemen, den sie für die Hand des Mönchs hielt. Wie sie es vermutet hatte, musste der aufgeweckte Geist Remy gewesen sein. Es gab für sie aber immer noch keine ausreichende Erkenntnis, wie sich ihre Sicht tatsächlich verhielt. Ein wildes flackern am Rande ihres Sichtbereiches verschwand langsam. Sie wollte schnell folgen, entschied sich dann aber dagegen, da sie nicht mehr alleine war. Sie musste Remy mit sich nehmen. Fest umschloss ihre Hand die des Mönches. Sie konnte die Kälte fühlen, die durch seinen Körper strömte. Es wirkte wie der Hauch eines kalten Winters, der sie ergriff. Dennoch wirkte es vertraut. Den Geruch konnte sie bei der Flut an Eindrücken nicht zu ordnen. Sie ließ in ihrer Konzentration nach und antwortete Remy leise auf seine Worte.

Ihre Worte waren mehr ein Flüstern. "Ich bin mir dessen bewusst, Bruder. Macht euch keine allzu großen Sorgen, denn ihr seit nicht allein mit ihren Gedanken." Ihre Stimme klang fern. Der Ton war ruhig aber dennoch freundlich gestimmt...er hatte aber auch etwas monotones an sich. Sie ergriff sogleich das Wort." Bruder, denkt an unsere Einkehr in die Stadt zurück im Hause von Marcin. Ein offenes Feuer mag von unserem Geist verlockend sein und uns Wärme und Geborgenheit geben, dennoch seht die Welt mit den Augen eines Jägers und vielleicht ein wenig mit der eines Tieres. Wir schrecken ebenso vor Feuer zurück. Ihr müsst euch nur an die Reaktion daran erinnern."

Sie wandte sich geistig von Remy ab und sah hinaus in der Trance. Langsam machte sie einen Schritt vor den anderen. Gerade als sie dachte, sie könne wie der Gangrel durch die Höhle streifen, überkam ein taubes Gefühl im Kopf. Die einzelnen Schemen, die sie umgaben verschwammen zu einem Durcheinander, welches sie nicht festigen konnte. Remy spürte einen unerwarteten Druck in seiner Hand. Nathalia schien schwach zu werden. Mit ihrer freien Hand fasste sie sich an die Stirn und stützte sich dann an Remy ab. Sie umfasste seine Schultern.

"Ich muss üben, meinen Zustand zu verstehen", murmelte sie leise und blieb stehen. Die Schemen begannen sich wieder zu festigen. Erkennbare Linien zeichneten sich in der Dunkelheit ab. "Hört mir genau zu, Bruder. Ich bin mir meiner Sinne noch nicht bewusst genug. Es ist zu Vieles auf einmal." Schweigen. Nathalia sah voraus und begann dann mühsam zu erzählen, was sie vor sich fand. Remy bekam eine Übersicht über das Gelände. Es wirkte detailliert ... aber die Formen mochten nicht zu dem passen, was erkannte. Nathalia musste sich häufig korrigieren, da sie stark konzentriert war.

'Was sehe ich vor mir? Remy erscheint ein ganz anderer Bursche zu sein.
So kenne ich ihn nicht. Er wirkt weniger verschlossen.
Im Gegensatz dazu steht die wilde Aura, die sich mir entzieht aus dem Feld meiner Sicht.
Wer kann es sein...? Ist dies das Raubtier eines Wilden wie Fedai.
Es gibt weder Strukturen noch Personen, die ich kenne und mit meinen Augen sah.
Was ist es, dass ich sehe und berühre. Ohne Rage fühlte...Fragen.'


Sie kehrte von ihren Gedanken zurück und konzentrierte sich stattdessen auf das wesentliche und ihre Aufgabe. Sie mussten hier heraus kommen...und endlich fündig werden.

"Versucht den Weg, den ich euch beschrieb zu finden und bleibt nach zehn bis zwanzig Schritten stehen. Dahinter ist alles nur noch verschwommen... . Sobald ich mich bewege, wird alles zu einem Meer aus allem." Ein Seufzen entsprang ihrer Kehle. Sie forderte Remy auf, dass er vorgehen sollte. "Wenn...ihr nichts mehr wisst vom Weg,werde ich wieder versuchen zu sehen, aber ohne mich dabei zu bewegen."

Sie hatte eine wichtige Erkenntnis gewonnen. Hoffentlich konnte sie diesen Zustand ändern. Egal wie groß die Reichweite sein mochte. Aus der Bewegung heraus müsste es ihr einfacher...ohne stehen zu bleiben. So verschwendeten sie nur Zeit. Es war bestimmt wie ein Bogen...nichts erlernte sich einfach von Selbst.

Ein leises flüstern begleitete Remy. Nathalia wartete auf sein Zeichen, damit sie ihn anleiten konnte.
« Letzte Änderung: Mai 03, 2010, 14:40:12 von Alukard » Gespeichert

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« Antworten #139 am: Mai 03, 2010, 14:01:48 »

Remy lauschte aufmerksam Nathalias Worten und prägte sich deren Inhalt genau ein. Ein oder zwei Male musste er sie bitten, einen Teil der Beschreibung zu wiederholen, doch machte sie auch von sich aus Korrekturen. Am Ende aber hatte er die Beschreibung seiner Umgebung erhalten. Zunächst hatte es ihn verwirrt, als Nathalia sich so plötzlich an ihn klammerte, doch er stützte sie ohne zu zögern.

Sein Geist arbeitete dabei, wie immer, stets darauf bedacht, jede Information zu verstehen und sie sich zunutze zu machen. Offenbar gab Nathalias Gabe ihr die Macht, ihre Umgebung bis ins Detail zu erkennen, doch nur, so lange sie still stand. So als würde man einen Stein in einen See werfen und dann zusehen, wo die Wellen ans Ufer liefen. Nur dass sie es nicht betrachten konnte, wenn sie sich selbst bewegte. Ihr Vorschlag war daher klug und logisch: sie sah sich um, dann gingen sie bis an den Rand des erforschten Bereichs und blieben dort stehen, so dass sie sich erneut umsehen konnte.

Sie würden ein wenig länger brauchen, um sich durch die Dunkelheit voran zu arbeiten, doch sie würden ihren Weg finden, mit oder ohne die Hilfe des Gangrel.

Es wäre sicher ein ungewöhnlicher Anblick gewesen, wie das ungleiche Paar durch die Höhle schritt. Jeder führte den anderen, so gut es ging, Nathalia den Mönch mit ihren Erkenntnissen und Remy die Jägerin, indem er sie auf ihrem Weg stützte. Schon nach dem ersten Mal fand er eine Möglichkeit, diese Methode zu beschleunigen.

"Du musst mir nicht jedes Detail nennen. Konzentriere dich darauf, wohin Fedai gegangen ist. Dann betrachte, wo wir stehen und beschreibe mir, wie viele Schritte ich gehen muss und in welche Richtung. Es muss nicht genau sein, eine Schätzung genügt. Wenn ein Hindernis auf dem Weg liegt, oder ich die Richtung ändern muss, dann sagst du es mir. Oh, und wenn wir eine Weggabelung oder Kreuzung erreichen, lass es mich wissen. Ich bin zwar kein Jäger, doch ich habe eine recht gute Idee, wie ich Fedais Spur wiederfinden könnte."

Auf diese Weise würde Nathalia während ihrer anstrengenden Aufgabe weniger sprechen müssen und sie konnte sich ganz auf den Weg konzentrieren. Es war mühsam und langsam, doch es brachte sie voran. Sie gab ihm die Richtung und die Entfernung an, die er sich genau einprägte, dann gingen sie gemeinsam, wobei er sie stützte. Dann blieben sie stehen und sie sah sich erneut um.

Remy hatte während diesen Pausen genügen Zeit zum Nachdenken, und er hatte auch ihren Einwand nicht vergessen. Er erinnerte sich, wie er das erste Mal als Kainit vor dem Feuer zurückgeschreckt war. Doch auch im Gang unter Marcins Haus hatten sie seine Kerze benutzt, und die winzige Flamme wäre hier eine bedeutende Hilfe gewesen, wenn es nur etwas gäbe, woran man sie entzünden konnte. Es musste doch irgendwie möglich sein, das Feuer auch als Kainit zu zähmen, letztendlich waren sie doch keine wilden Tiere. Ein überragender Geist mit hoher Disziplin würde es sicher schaffen, auch eine brennende Fackel zu tragen, oder nicht? Bestimmt hatten es schon einmal einige Kainiten versucht, es wäre unlogisch anzunehmen, dass er als erster diese Idee hatte. Das war ein Gedanke, den er sich für eine seiner zukünftigen Gespräche mit Jonathan vormerkte. Der alte Mann würde ganz gewiss auch darauf eine Antwort haben, und Remy war sich sicher, dass diese gegenwärtige Prüfung ihn nur näher an sein Ziel brachte, seinen Erzeuger aus den Händen der Inquisitoren zu befreien.
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Remy le Duc (Vampir)
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« Antworten #140 am: Mai 09, 2010, 20:21:43 »

Er kümmerte sich nicht um die anderen Beiden. Er konnte sich durch diese Gänge schlängeln ohne, dass er aufpassen musste, dass hinter ihm die Narren zu viel Lärm machen würden.
Er kratzte mit seinen Klauen leicht über die Felswand und hinterlies kleine Rillen. Wenn die beiden nicht zu geblendet von ihrem Christengott waren würden sie ihm so ohne größere Schwierigkeiten folgen können.
Überhaupt wäre es töricht von ihnen blind durch den Raum zu irren anstatt sich an einer Wand zu orientieren. Zumindest wäre auf diese Weise wenigstens eine Seite vor möglichen Angriffen geschützt.

Schließlich kam er an diese Verengung ... seine Instinkte rieten ihm langam zu machen. Er ging in die Hocke und versuchte etwas durch den Spalt zu erkennen, seine Klauen immer angriffsbereit.

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Wuschel
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« Antworten #141 am: Mai 09, 2010, 21:31:56 »

Nathalia und Remy kamen nur langsam vorwärts. Durch das stehnbleiben, beschreiben und merken des Weges, erfassten sie die Beschaffenheit der Höhle recht gut. Einzig Nathalia aber dämmerte leise, daß die Anordnung der Tropfsteine zwar keinem erkennbaren Muster folgte, aber dennoch irgendwie manipuliert wirkte, als hätte ein Dirigent seinen Chor wider alle Regeln der Kunst aufgestellt.

Runjanel, scharf auf die Geräusche seiner Umgebung konzentriert, hörte etwas außergewöhliches: Ein Kratzen auf Stein, hinter ihm. Beinahe hätter es es überhört. Es klang beinahe wie Metall und doch organisch. Er war sich auch ohne übersinnliche Kräfte sicher, daß dieses schleifende Geräusch Gefahr bedeuten konnte.

Fedai nahm auch etwas wahr: Ein leises Laufen im Dunkeln, ein vorsichtiges Bewegen, vor ihm. noch konnte er es nicht sehen, die Quelle der Geräusche war hinter der Biegung verborgen.
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« Antworten #142 am: Mai 09, 2010, 21:51:08 »

Irgendwas war da ... aber er war noch zu weit entfernt um genau etwas erkennen zu können und für einen körpernahen Kampf war es hier zu eng, selbst wenn er nur seine Hände benutzt.
Fedai griff auf seinen Rücken, zog seinen Bogen hervor, zog dazu einen Pfeil aus dem Köcher und legte ihn an die Sehne. Er würde exakt durch die Öffnung passen und, was auch immer dort auf sie zu kommen mochte, aufhalten.
Der Bogen wurde gespannt und Fedai ging langsam vorwärts in Richtung der Engstelle, gut, dass seine Muskeln nicht mehr ermüdeten.
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Vomo
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« Antworten #143 am: Mai 09, 2010, 21:53:59 »

Die Nackenhärchen stellten sich ihm auf. Er stoppte mitten in seiner ohnehin schon vorsichtigen und lautlosen Bewegung.

Das kratzende Geräusch hielt an. Es lag der Schluss nahe, dass eine Bewegung damit einhergehen musste. Er ging in die Knie und wandte sich dabei um. Was immer es war, was dieses Geräusch erzeugte, er wandte sich dem zu, um davon nicht hinterrücks überrascht zu werden. Zu sehen war in der Dunkelheit immer noch nichts. Seine geweiteten Augen konnten nichts erkennen, und so schloß er sie einfach. Seine Handflächen legte er flach auf dem Boden ab. Seine Ohren wurden für diesen Moment zu seinen primären Sinnesorganen. Seine Muskeln waren gespannt und er war so bereit, wie er nur sein konnte, um auf das zu reagiern, was da kam.
« Letzte Änderung: Mai 10, 2010, 21:19:52 von Vomo » Gespeichert

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« Antworten #144 am: Mai 09, 2010, 22:54:26 »

Als Fedai den Eingang passierte, spürte er ein Zupfen an seinen Bein. Wie ein Anfänger hatte er einen Stolperdraht, der nicht dicker als ein Haar gewesen sein konnte, unterbrochen. Er hatte es nicht einmal gehört, doch wusste er ganz genau was dieses Ziehen bedeutete. Ein Grollen, das alle hören konnten durchzuckte das Tropfkonzert, einem tiefen Bass gleichend, der alle Anwesenden durchhallte.
Doch nichts geschah.
Nach ein paar Momenten monotonen Tropfens bewegte sich Fedai fort, den Bogen gespannt. Die Federn der Pfeile waren schwer vor Nässe.
Als er um die Biegung des Ganges bog, sah er bald eine Gestalt. Sie war seiner direkten Schußlinie verborgen, und kauerte auf dem Boden die Handflächen dagegengepresst. Es erwartete ihn, und noch konnte er nicht erkennen, ob es ihn wahrnahm.

Rujanel hörte schwere, aber trittsichere Schritte, deren Vibrationen er im Boden noch nicht spüren konnte. Da war jemand... vielleicht war es ein Verirrter, vielleciht ein Wegelagerer - oder ein Tier. Er war sich sicher, daß das rote Leuchten, das menschlicher Kopfhöhe von ihm ausging, bedeutete, daß es sich wesentlich besser orientieren konnte als er selbst.
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« Antworten #145 am: Mai 10, 2010, 19:41:28 »

~Verflucht!~

Sowas hätte ihm auffallen mussen ... egal wie dünn der Draht gewesen sein mag. Auf das Grollen reagierte er indem er sich umsah, aber am Ort blieb, jetzt panisch zu werden half nicht, nicht wenn sich vor ihm etwas bewegt hatte. Und wenn hinter ihm etwas passieren würde, dann könnte er die Schreie der beiden anderen Vampire als Warnung nehmen.

Er machte noch einige Schritte, dann sah er die kauernde Gestalt, als wäre sie in ein Gebet vertieft ... oh bitte nicht noch einer ...

"Aufstehen."

Leise, fast knurrend und bedrohlich seine Stimme. Er ahtte die Waffe, er würde diese Gestalt durchbohren können und danach mit seinen Klauen zerfetzen. Bei dem Esel hatte es gut funktioniert, vielleicht könnte man es jetzt bei einem möglicherweise intelligenterem Wesen versuchen.
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Vomo
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« Antworten #146 am: Mai 10, 2010, 20:47:23 »

Das kratzende Geräusch war plötzlich nicht mehr zu hören. Er hatte die Augen noch immer geschlossen und konzentrierte sich auf jedes noch so leise Geräusch. Das leise, schleifende Geräusch eines unter Spannung stehenden Holzes vernahm er ebenso deutlich wie das Schaben eines kleinen Metallstücks über Leder. Nachdem er zuvor sich auf die einzelnen Klänge der Tropfen konzentriert hatte war es ihm nun ein Leichtes diese Klänge auszublenden und sich auf alles zu konzentrieren, was jenseits der vertrauten Geräuschkulisse erklang. Das Knarren von gespanntem Holz im Zusammenspiel mit dem sirrenden Vibrato einer gespannten Sehne ließ ein vertrautes Bild vor seinem geistigen Augen auferstehen.

Dann erklangen Schritte. Was immer da unterwegs war, es näherte sich ihm. Und es schien sich in der Dunkelheit orientieren zu können. Auch musste es sich um etwas anderes als ein Tier handeln.

Das tiefe Grollen, welches die Höhle erschütterte, riss ihn aus seinen Überlegungen. Er riss aus einem reinen Reflex heraus die Augen wieder auf. Die Dunkelheit, die er kurz zuvor noch aus seinen Gedanken verdrängt hatte, brach sich wieder Bahn in sein Bewusstsein. Er konnte nichts erkennen. Selbst die soeben gehörten Geräusche ließen sich nicht mehr lokalisieren. Er starrte in die Finsternis und versuchte die möglichen Gefahren, die mit dem Grollen einhergehen konnten, so gut wie möglich zu erwarten. Es geschah nichts. Es fielen keine Felsen, es stürzten keine Säulen, es öffneten sich keine Abgründe. Was immer das Grollen zu bedeuten hatte, es stellte offenbar keine unmittelbare Gefahr da.

Er konzentrierte sich wieder auf die Richtung, aus der die zuvor gehörten Schritte gekommen waren. Zuerst war nichts zu hören, doch dann erklangen sie wieder. Sie näherten sich. Plötzlich tauchte in der Dunkelheit ein roter, leuchtender Punkt auf. Er bewegte sich ein wenig hin und her, um kurz darauf in der Bewegung innezuhalten. Irgendwie hatte er die Assoziation von einem dämonischen Auge angeblickt zu werden, was zu einem Teil an der Bewegung, zum anderen an der Höhe lag, in der sich der leuchtende Punkt befand. Das rötliche Leuchten rundete das Bild nur noch ab. Erneut sträubten sich ihm die Härchen im Nacken. Seinen Fluchtreflex konnte er gerade noch kontrollieren. Was immer dieses Wesen sein mochte - es konnte offenbar im Dunkeln sehen und war aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Bogen bewaffnet.

"Aufstehen", wurde ihm entgegen gebellt und kurz dachte er darüber nach, der Aufforderung Folge zu leisten. Doch das würde bedeuten, dass er sich selbst seiner einzigen Chance berauben würde, diesem Wesen zu entkommen oder wehrhaft entgegenzutreten. Das Bild des Wesens, das er gedanklich um das rote Auge zeichnete gewann mehr und mehr an Form. Der Klang der Stimme war dabei ebenso hilfreich, wie der Tonfall. Er erwiderte nichts, verharrte in der Position, in der er gerade war und wartete gespannt auf den nächsten Schritt des Anderen.
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« Antworten #147 am: Mai 11, 2010, 22:16:54 »

Remy und Nathalia waren einige Schritte vorwärts gekommen.
Gerade konzentrierte sie sich auf ihre schwächer werdende Sicht. Sie sah Remy neben sich, der sie am Arm hielt und geführt hatte, immernoch voll aufmerksam und wißbegierig. Die Ganze Zeit hatte ihr Geist Feadi verfolgt und den anderen, der sogar der gesucht Marcin sein könnte, weshalb sie überhaupt hierher gekommen waren.
Sie sah, daß der Ganrgel in massiver Anspannung war, sein Lichtflackern überschlug sich nahezu.
Die andere Person hatte sich verkleinert, war wohl in die Hocke gegangen - der Befehl "Aufstehen" von Fedai, den sie beide deutlich hören konnten, ließ Nathalia zusätzlich darauf schließen.
Nicht nur Nathalia hatte es gehört, sondern auch Remy. Sie spürten, daß ein Konflikt in der Luft lag, sie konnten ihn nahezu spüren.

Mittlerweile nahm Rujanel wahr, daß nicht nur der, der ihn angesprochen hatte Geräusche verursachte. Er hörte andere Stimmen leise sprechen, sie kamen aus seinem Rücken. Die Variable, daß dies eine zufällige Begegnung war, schwand.

Fedai, der nun einen Moment Zeit hatte, die ersten Eindrücke seines Gegenübers genauer zu bedenken, merkte etwas... irgendetwas störte ihn an dem Fremden. Er strahlte etwas Unbehagliches aus...
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Alukard
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« Antworten #148 am: Mai 12, 2010, 00:18:15 »

Nathalia blieb in dem Moment stehen. Sie gab gerade ihre letzten Informationen an Remy weiter, damit er sie weiter führen konnte. Er konnte spüren, wie Nathalias Worte ihn zur Eile drängten. Sie wollte Gewissheit haben. Das Schaben an der Wand und dann das Grollen, ließen sie von ihren momentanen Gedanken Abstand gewinnen, da sie sich gerade verwundert über die Anordnung der Tropfsteine wunderte. Sie schob Remy vor sich her, damit er seine Schritte länger und schneller ausführte. Langsam wurde es ihr in dieser Höhle unheimlich.

Zudem kam hinzu, dass sie nun bewusst die Schemen der anderen wahrnehmen konnte und das war eine Erfahrung, die ebenfalls lehrreich wenn gleich auch unheimlich für das junge Mädchen waren.

"Bringt uns schneller zu Fedai, das Grollen verheißt nichts Gutes."

Ihr Druck wurde noch um einiges stärker, bis sie wieder stehen blieb und sich die Geister in ihrer Nähe genau ansah. Sie konnte eine zusammen gekauerten Schemen sehen. Dann war da ein Ausruf von Fedai zu hören. Ihre Ohren nahmen dies wie ein mehrmaliges Echo wahr.  Es waren nur noch wenige Meter, so schätzte sie es ein, während sie Remy drängte. Sie ließ zu einem gewissen Zeitpunkt fast los, umklammerte dann aber die Hand von Remy aufgeregt. Etwas schien nicht zu stimmen.

"Bruder", sagte sie leise und bestimmt. Sorge und Unruhe lag in ihrer Stimme. Was hatte dieses Flackern zu bedeuten? "Fedai hat jemanden gestellt. Es kniet auf dem Boden. Fedai wirkt entschlossen. Er ist aufgebracht, angespannt. Etwas scheint nicht zu stimmen...sein Schemen war...ruhiger aber wild. Ich werde mit ihm reden, Bruder."

Einen Moment dachte sie noch nach, dann rief sie den Gangrel an. Zumindest als eine Art Ablenkung, damit sich Remy etwas überlegen konnte. Er konnte es ihr immerhin direkt ins Ohr flüstern.

"Fedai, haltet ein! Was seht ihr?2"
« Letzte Änderung: Mai 13, 2010, 17:29:12 von Alukard » Gespeichert

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« Antworten #149 am: Mai 12, 2010, 18:08:27 »

Sie waren ein gutes Stück vorangekommen, immer auf der Spur des wilden Fedai. Remy hatte bereits darüber nachgedacht, seine verstärkten Sinne doch noch einmal einzusetzen um ihn per Geruch aufzuspüren. Fedai hatte nicht wie jemand ausgesehen, der regelmäßig badete, und wenn ihm dies schon als Mensch zuwider war, so würde er als Kainit wohl noch weniger auf seine Körperhygiene achten. Darüber hinaus verströmte er auch immer noch das Aroma des Eselblutes, obgleich es bereits einen Tag alt war. Remy hatte es schon beim Erwachen wahrgenommen, nachdem er seine Sinne geschärft hatte. Diesem köstlichen Duft von Blut, von dem der unbeherrschte Fedai sicher den ein oder anderen Tropfen gestern auf seine Kleidung hatte tropfen lassen, würde Remy mit Sicherheit folgen können, auch ohne die Stimme des Tiers in seinem Inneren, das ihn drängte, sich zu nähren. War sie gestern auch schon so laut gewesen, oder täuschte er sich da?

Das Grollen erregte sofort seine Aufmerksamkeit. Was auch immer da geschehen war, es verhieß wahrscheinlich Unheil, darum ließ er sich gern von Nathalia zu einem schnelleren Voranschreiten drängen. Dann durchschnitt ein Befehl die Dunkelheit und Remy zuckte unwillkürlich zusammen.

Fedais Stimme war deutlich zu vernehmen gewesen, und ebenso der Inhalt und Tonfall seines Befehls. Nathalias Beschreibung und ihre sorgenvolle Stimme bestätigten seine schlimmsten Befürchtungen. Beklemmung machte sich in Remys Gemüt breit, als er nicht anders konnte, als seinen nächsten und so überhaupt gar nicht von christlicher Nächstenliebe geformten Gedanken laut auszusprechen.

"Ich habe es ja gleich geahnt. Dieser hitzköpfige Wilde bedeutet nur Ärger!"

Gern folgte er Nathalias Bitte und überließ ihr das Reden, da der Besessene wohl auf sie zu hören schien, aber ihre Worte und ihre Beschreibung gingen ihr deutlich durch den Kopf. Jemand kniet auf dem Boden...? Das kann dann nur Marcin sein. Den menschlichen Weggefährten hätte er gewiss schon zerrissen, um an sein Blut zu kommen. Und Fedai hat Marcin am Boden gestellt? Doch nicht etwa, wie ein Jäger seine Beute stellt? Allmächtiger, das darf nicht passieren!

Kaum hatte ihn die Erkenntnis ereilt, da flüsterte er auch schon hastig in Nathalias Ohr.

"Nathalia, es ist Marcin, den er da gefunden hat! Er darf ihn nicht verletzen, sonst ist unser ganzer Auftrag in Gefahr und Jonathan für immer verloren! Bitte, Nathalia, halte ihn auf! Erinnere ihn daran, dass er sich gegen die Traditionen versündigt, wenn er ein anderes Kainskind angreift! Krak wird ihn dafür gewiss bestrafen! Ich werde dich nun loslassen und mit dem Mann am Boden reden."

Damit ließ Remy seine Begleiterin los und tappte mit ausgestreckten Armen zwei Schritte ins Dunkel hinein, geradewegs in die Richtung, in die Nathalia ihn geführt hatte. Dann blieb er stehen. Irgendwo weiter vor ihm, in einigen Schritten Entfernung nur musste Fedai stehen, doch der war nicht Remys Ziel. Laut und deutlich sprach er in die Finsternis hinein.

"Herr Marcin, bitte, wenn Ihr es seid, so gebt Euch zu erkennen. Wir sind Gesandte des Fürsten Krak und haben einen dringenden Brief für Euch. Er erwartet, dass wir Euch diese Nachricht überbringen und auf Eure Antwort warten. Kommt hier herüber, wo meine Stimme ist. Lasst uns gemeinsam diese Höhle verlassen und zu Eurem Lager draussen zurückkehren, bitte."

Fedai wurde in diesen Momenten von Remy wie Luft behandelt. Nathalia hatte gesagt, sie würde mit ihm reden, und wenn das törichte Kind eines niederen Clans aus Unwissenheit schon nicht sein höheres Blutrecht anerkannte, so respektierte er doch immer noch Nathalia als Person. Und letztendlich würde er nun auch die Autorität Kraks respektieren müssen, sonst war ihm eine Strafe sicher, da er sich bei ihm verantworten musste.
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« Letzte Änderung: Mai 12, 2010, 18:11:19 von Aphiel » Gespeichert

Ihr wünscht Euch mit mir zu messen? Bedenkt, zum wahren Können braucht es Agilität, Grazie und Stil - wie bedauerlich, dass die Passionen an Euch bei diesen gespart haben, mein Freund.

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Remy le Duc (Vampir)
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