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Autor Thema: Eigenes Pen and Paper  (Gelesen 12245 mal)
Beschreibung: Ich bin ein Anfänger möchte aber als erstes Pen and Paper ein eigenes erstellen.
SchneeZebra
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Beiträge: 2


« am: März 20, 2015, 21:54:52 »

Hallo Leute ich bin ein kompletter Neuling in diesem Bereich, da ich und zwei Freunde doch ziemlich bock haben pen and paper auszuprobieren habe ich die initative ergriffen als Spielleiter ein eigenes zuerstellen. Dabei Stoße ich auf mehrere Hürden einerseits möchte ich nicht zuviel Kontent machen so das wir die Runde an einem Abend/Tag beenden können, dann wäre das Problem mit dem Regelwerk, ich habe zwar das 1w6 Regelwerk raus gesucht aber ich frage mich ob es noch einfachere Regelwerke gibt. Vieleicht habt ihr selber schonmal eine komplett eigene Pen and Paper Welt erschaffen und könnt mir mit Regelwerken oder möglichen Ideen helfen. Übrigens ich wollte ein Sci-fi setting machen.
« Letzte Änderung: März 21, 2015, 01:05:40 von SchneeZebra » Gespeichert
Lucifon
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« Antworten #1 am: März 27, 2015, 16:41:18 »

Hallo,
als völliger Neuling rate ich von Systemerfindung ab.
Welches Setting / Kampagne du wählst ist hierbei eigentlich egal, aber anfangs solltest du dich an einem der unzähligen Systeme die existieren bedienen und nicht direkt etwas eigenes versuchen auf die Beine zu stellen - nicht jeder muss das Rad neu erfinden!

Ich selbst bin zwar nicht so der Spezialist für Systeme, aber ich weiss, dass es ettliche "Setting-unabhängige" Systeme da draußen gibt, die man einfach nur verwenden muss.

Eventuell solltet ihr zum kennenlernen euch einer kleinen Gruppe von Spielern ansclhießen. Auch als SL gibt es viel, was man durch mitspielen erlernen kann.

Lg
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SchneeZebra
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« Antworten #2 am: März 31, 2015, 23:47:00 »

Ja schon, aber ich weiß nicht, ich will keinen vorgekauten Brei haben, besonders weil ich schon grob ne Welt erschaffen habe. Ich persönlich finde das sogar mega cool meiner Kreativität komplett freien Lauf zu lassen.
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Lucifon
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« Antworten #3 am: April 29, 2015, 20:03:37 »

Nur zu deiner Info.

Es ist absolut nervig für Spieler wenn du jede (2te) Runde Regeln abänderst, weil sie einfach nicht passen, oder das Würfelsystem mist ist (zu langsam, zu komplex etc. pp.)

Lass dir das gesagt sein, viele basteln an eigenen Systemen und diese "homebrew" haben meistens ein riesen Problem Spielerersatz zu finden.
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Arkam
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« Antworten #4 am: August 04, 2015, 06:48:52 »

Hallo zusammen,

meine Empfehlung für SF wäre immer noch Traveller. Falls nicht besondere Regelteile, etwa Gentechnik, fehlen ist das System relativ einfach an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Traveller bringt zwar einen Hintergrund, das 3. Imperium, mit der ist aber nicht so dominant das er nicht auch Eigenkreationen verkraften würde.
Wenn es dann doch ein eigenes System werden soll würde ich erst Mal die folgenden Fragen abklappern:
Wie will ich spielen? Geht es mir also um eine möglichst korrekte Simulation der Themen, oder steht für mich die spannende Geschichte im Vordergrund oder will ich flexible darauf eingehen was mir meine Spieler an Ideen anbieten.
Wie wichtig ist mir eine reale Darstellung? Komme ich also damit klar das auch komplexe Themen mit einem Würfelwurf abgehandelt werden oder möchte ich ein mehrschrittiges System das möglichst alle Optionen bietet die es auch in der Wirklichkeit gibt.
Wie viele Mechanismen will ich im Spiel haben? Man tendiert leicht dazu für Alles einen eigenen Mechanismus einzuplanen aber je weniger Mechanismen es gibt umso schneller begreifen die Spieler das System. Man sollte auch bedenken ob das Spiel an einem Punkt einen Schwerpunkt setzen soll und man gerade da mehrere Mechanismen haben möchte.

Man sollte auf keinen Fall vergessen das ein Rollenspielsystem auch eine Menge Arbeit erfordert. Dazu gehört nicht nur das entwickeln und austarieren von Spielmechanismen sondern ganz besonders die dröge Routine. Irgendwann muss man sich einfach daran setzen alle Fertigkeiten zu beschreiben, die Waffen und Rüstungsliste festzuhalten und selbst der geliebte Hintergrund kann lästig werden wenn man darüber ein paar Seiten schreiben muss.
Bevor ich mich an ein solches Projekt setze würde ich auf jeden Fall erst Mal abklären ob meine Spielrunde mitzieht und bereit sind nicht nur als Spieler sondern auch als Tester zu dienen.
Klare aber auch teilweise schwer zu schluckende Kritik gibt es natürlich auch in Rollenspielforen. Also etwa hier wenn du dein System etwa als PDF einstellst. Das eignet sich besonders gut als Test dafür ob das System auch als eigenständiges Werk oder nur mit dir als Spielleiter und Erklärer taugt.

Gruß Jochen
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medusas child
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« Antworten #5 am: August 04, 2015, 18:22:37 »

Aus einem unserer Experimente:

Man hat ein paar Attribute (1-10) und ein paar Fähigkeiten (1-10). Die Spieler hatten 1 W10 und 1 W20.
* Wurde ein Test auf ein Attribut verlangt, wurde der W10 gewürfelt. Drauf oder drunter = gelungen.
* Wurde ein Test auf eine Fähigkeit verlangt, wurden das dazugehörige Attribut und der Fähigkeitswert addiert, und dann der W20 gewürfelt. Drauf oder drunter = gelungen.

Fertig.

Das war das komplette Regelwerk. Alles weitere, wie die Aktion im Detail ablief und wie sich die Szene dadurch veränderte wurde komplett vom Spielleiter beschrieben und war auch stark davon abhängig, was man eigentlich vorhatte. Lebenspunkte gab es zwar, aber die wurden nie genannt - hat der Spielleiter nur für sich im Stillen abgestrichen.

Ist nicht für jeden was. Aber lässt viel Freiraum für Erzählung und Rollenspiel.
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