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Autor Thema: Freddy vs Jason  (Gelesen 3535 mal)
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Loewe


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« am: Januar 18, 2008, 22:38:24 »

Freddy vs. Jason

Regisseur: Ronny Yu
Filmlänge: 97 Minuten
Erscheinung: USA, 2003
Darsteller: Robert Englund, Kitz Kirzinger, Monica Keena, Kelly Rowland
FSK: ab 18


Freddy Krueger sitzt in der Hölle und hat nichts zu tun. Keiner erinnert sich mehr an ihn, also hat auch keiner mehr Angst vor ihm, also kann er sich auch nicht weiter an den Kindern der Elm Street rächen - kein Wunder, dass er ziemlich stinkig ist. Also erweckt er kurzerhand den Killer von Crystal Lake, Jason Vorhees, zum Leben, der auch sofort das blutige Handwerk mit seiner Machete beginnt. Schon bald ist der Name Freddys wieder in aller Munde und er ist wieder in der Lage, in die Träume der Jugendlichen einzudringen.
Doch Jason zeigt sich als hartnäckige Konkurrenz, wenn es ums Teenieschlachten geht, und Freddy wird den Mann mit der Eishockeymaske einfach nicht los. Also versucht er, den Konkurrenten auf eigene Faust auszuschalten - zum Leidwesen der armen Jugendlichen, die zwischen den beiden Schlitzern stehen...


Ich gebe zu, spätestens seit "Final Destination 2" üben Splatter-Filme eine recht morbide Anziehungskraft auf mich aus. Und mit Freddy Krueger und Jason Vorhees haben wir hier zwei wirkliche Ikonen des Splatterkinos in einem Film vereint! Von daher wird mit Blut und allem möglichen Abtrennbaren auch nicht gegeizt - das macht schon die Titelsequenz klar.

So benötigt der Film auch nach der kurzen Einführung, in der auch Unwissende lernen, wie die Alptraumgeschichte mit Freddy eigentlich funktioniert, sehr schnell in Fahrt - der erste Teenie ist bald erstochen, das erste Blut vergossen, das erste Rückgrat gebrochen... und die Teenies der Elm Street haben Riesenpanik. Der Streifen bemüht sich auch gar nicht wirklich, die Jugendlichen als etwas anderes als frisches Blut, im wahrsten Sinne des Wortes, zu outen - hier geht es um Freddy und Jason, die Jugendlichen sind nur da, um getötet zu werden! Das ist natürlich exorbitant doof, exorbitant blutig und von daher exorbitant spaßig. Die Splatterszenen sind zwar bei weitem nicht so spektakulär wie im diesjährigen Klassenprimus "Final Destination 2", aber ebenfalls herrlich fies. Wenn Freddy Krueger sagt: "Ich habe deine Nase!" und jemandem dann dieselbige rausreißt, ist entweder lautes Kreischen oder gröhlendes Gelächter angesagt - irgendwie hat man halt schon seinen Spaß. So hangelt sich der Film von blutiger Szene zu blutiger Szene, von Alptraum zu Alptraum und macht sich dabei auch keine Mühe, eine Story zu entwickeln. Aber für ein feucht-fröhliches Splatterfest reicht es allemal aus - besonders die Alptraumsequenzen und die Übergänge dazu sind wirklich gut gelungen, obwohl man, wenn man genau aufpasst, immer genau sehen kann, wann die lieben Kleinen denn nun einschlafen und sich jetzt in Freddys bösartiger Traumwelt befinden. Das Finale letztendlich ist dann ein ganz netter, längerer Showdown zwischen Freddy, Jason und ihren Opfern, bei dem die Gewinner im Endeffekt doch eigentlich klar sind. Es sind die Produzenten, denn für mich gibt es keinen anderen erkennbaren Grund außer dem finanziellen, zwei Charaktere wie Freddy Krueger und Jason Vorhees in einem Film unterzubringen. Scheint aber modern zu sein, denn demnächst kommt dann noch "Aliens Vs. Predator" und irgendwie habe ich auch was von "Superman Vs. Batman" gehört... hm, bei letzterem gibt es aber nur zwei Gute und ein eher geringes Splatter-Potential...

"Freddy Vs. Jason" haftet jedenfalls die ganze Zeit über der typische B-Movie-Charakter der Originalstreifen an. Somit sind Story und Charaktere allerunterste Sau, die Tricks ebenfalls auf erkennbar niedrigem Niveau und generell fehlt es irgendwie an Atmosphäre und Substanz. Aber B-Movie ist B-Movie und Splatter bleibt Splatter - weswegen geht man schließlich sonst in so einen Film?

Fazit: Saftig! Spaßiger Splatter-Film mit idiotischster Story.

Rezension erstellt von DerDoktor
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Beiträge: 643


« Antworten #1 am: September 12, 2012, 09:26:44 »

Hallo zusammen,

also für einen Splatter hat der Film doch tatsächlich eine nachvollziehbare Geschichte. Ist zwar nicht großes Erzählkino aber für einen Film dieser Art reicht es.

Gruß Jochen
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