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Autor Thema: Fluch der Karibik  (Gelesen 3268 mal)
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Loewe


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« am: Januar 18, 2008, 22:37:14 »

Fluch der Karibik (Pirates of the Caribbean - The Curse of the Black Pearl)

Regisseur: Gore Verbinski
Filmlänge: 143 Minuten
Erscheinung: USA, 2003
Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Geoffrey Rush, Keira Knightley
FSK: ab 12

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Vor vielen Jahren entdeckte die Mannschaft des Piratenschiffes "Black Pearl" einen sagenumwobenen Schatz der Azteken, den sie auch sogleich plünderten. Fortan lastete jedoch ein schrecklicher Fluch auf ihnen: Des nachts verwandelten sie sich im Mondschein in untote Skelette.
Nur, wenn der gesamte Schatz wieder zusammengetragen und ein Blutopfer gebracht wird, kann der Fluch der Piraten wieder aufgehoben werden.
Eine letzte Münze fehlt noch - sie ist im Besitz der Governeurstochter Elizabeth, die sogleich von den brutalen Piraten entführt wird. Ihre heimliche Liebe, der Waffenschmied Will Turner zieht zusammen mit dem verrückten Piratenkapitän Jack Sparrow los, um seine Angebetete zu befreien.


Ja, der gute alte Piratenfilm hat in den letzten Dekaden sehr stagniert, Errol Flynn und Co. wurden von Arnold Schwarzenegger und Co. ersetzt, der aktuellste Vertreter des Genres, "Die Piratenbraut", war ein komerzieller Flop und generell sind doch Cyberwelten und Cyberandroiden wesentlich interessanter als diese alten Kostümschinken. Nun, "Fluch der Karibik" gebietet dieser Entwicklung ernsthaft Einhalt und wartet mal wieder mit einer Eigenschaft auf, die in diesem Jahr in noch keiner Mega-Produktion auch nur ansatzweise vorzufinden war: Charme!

Spätestens mit dem ersten, zum Schreien komischen Auftritt von Johnny Depp als tuntig-durchgedreht-gewitzt-verwegenem Kapitän Jack Sparrow hat sich der Film in die Herzen der Zuschauer gespielt. So einen durchgeknallten, wie Bob Marley aufgetylten Piratenkapitän im schrillen Kostümdress hat man doch viel lieber als zwar schicke, aber dennoch kalte Weltenretter im schwarzen Ledermantel. Wenn der Film dann noch mit brilliant komischen Dialogen und Kämpfen, bei denen eigentlich mehr geredet als gefochten wird, aufwartet, dann ist der Spaß garantiert. Erst jetzt wird einem bewusst, wie todernst doch die restlichen A-Movies des Sommers waren. Kein Wunder, dass der "Fluch der Karibik" in seiner sympathischen Art besonders positiv herausschlägt.

Die Story selbst ist zwar nicht gerade der Hit (und beinhaltet wahrscheinlich eh nur Fantasy-Elemente, um mal wieder den neusten Stand der Tricktechnik aufzuzeigen), aber auch nicht wirklich schlecht - zumindest dafür, dass es sich hier um die Verfilmung einer Disneyland-Attraktion handelt. Dennoch bleiben leider so manche Dinge ein wenig unklar - nichts, was man nicht durch ein wenig Denkarbeit auflösen könnte, doch angesichts der geringen Komplexität der Geschichte hätte das nicht sein müssen.

Nun, die Darstellerriege liefert dafür sehr gute Performances ab, allen voran natürlich der vielgelobte Johnny Depp, der sich seine Rolle wirklich göttlich erdacht und umgesetzt hat. Orlando Bloom, auch bekannt als Elb Legolas im "Herrn der Ringe", ist... sagen wir mal "angenehm unauffällig", spielt aber auch nicht wirklich schlecht, was man zum Glück von keinem Darsteller behaupten kann.

Die Actionsequenzen sind allesamt nicht höchst spektakulär oder spannend, da der Akzent des Films hauptsächlich auf dem Humor liegt - dadurch wirkt "Fluch der Karibik" natürlich weder besonders gruselig noch mag das Finale so recht überzeugen. Außerdem driftet der Film gerne ins Alberne ab, was nicht immer hätte sein müssen, aber all diese kleinen Ausrutscher kann man dem Film durchaus verzeihen.

Insgesamt ist der "Fluch der Karibik" mal wieder ein Riesenspaß ohne große Ansprüche - eine klassische Bruckheimer-Produktion in der Tradition von "Armageddon" und Co. also.

Arrrrr!

Fazit: Aye, alle Landrrratten soforrrt ins Kino, wenn ihrrr mal wiederrr so rrrrrichtig Spaß haben wollt!

Rezension erstellt von DerDoktor
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