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Autor Thema: Spieltagebuch: ......  (Gelesen 12424 mal)
Beschreibung: Logbuch
LoCo
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« Antworten #15 am: April 13, 2012, 10:51:27 »

Jahr 25
Tag 15 des vierten Monats


   Nach ihrem kleinen Zusammenstoß mit der „Black Sun“, verhielten sich die Kameraden ein paar Tage etwas bedeckt, bevor sie sich wieder einmal zusammen in der Bar „Schmugglers Nest“ trafen. Sie saßen an einem Tisch und tranken ein wenig, als sich jemand zu ihnen gesellte.
„Joe schickt mich zu euch“, sagte der Paul Brenner, „ich hab einen Job für euch!“
Er sprach von einer Bezahlung von € 750,00 pro Mann, wollte aber mit keinen Details herausrücken. „Entweder nehmt ihr an“, teilte er ihnen mit, „oder ich muss mir eine andere Gruppe suchen.“
Nachdem sie sich alle einverstanden erklärt hatten, überreichte er Aidan ein Data-Pad, auf welchem sich alle notwendigen Infos zum Auftrag befinden. Sollte die Gruppe erfolgreich sein, bräuchten sie nur den Sende-Knopf auf dem Data-Pad betätigen und schon würde die Belohnung überwiesen werden.
Da sie die Infos auf dem Data-Pad nicht in aller Öffentlichkeit lesen wollten, gingen sie in Ceraks Wohnung, wo sie das Data-Pad einschalteten.
Auf dem Data-Pad befand sich eine schematische Darstellung eine über Tatooine kreisenden Raumstation. Eine angenehme weibliche Stimme teilte der Gruppe den eigentlichen Auftrag mit. Die Hutten hatten im Orbit um Tattooine eine DOCKA-Abwehrstation errichtet, welche von der Gruppe unschädlich gemacht werden sollte.
In drei Tagen sollte ein Orbitalschuttle mit einem Pilot und 4 Techniker zur Raumstation aufbrechen. Der Aufenthalt auf der Station würde maximal vier Stunden dauern, um die Energieversorgung der Raumstation zu verbessern. Das Schuttle würde vom Hangar B403 starten und die Crew würde erst 1 Stunde vor Abflug per Comm-Link über die genaue Route informiert werden. Die Crew trieb sich im Augenblick in einer Bar in der Nähe des Hangars herum.
Die Gruppe sollte die Station mit Sprengstoff zerstören. Sollten Sie Sprengstoff kaufen wollen, könnte der Auftraggeber einen Kontakt herstellen. Trotz der Sprengung sollte alles wie ein Unfall aussehen.
Auf dem Data-Pad fand sich auch noch der Hinweis, dass auf der Station in zwei Schichten gearbeitet wurde. Pro Schicht waren 6 Personen eingeteilt (1 Kommandant, 1 Navigator, 2 Techniker und 2 Schützen). Des weiteren befand sich ein Aufseher der Hutten ständig auf der Raumstation.

Die Gruppe diskutierte eine Zeitlang darüber, wie sie vorgehen sollte. Als erstes besorgten sie sich den Sprengstoff und lagerten ihn in Ceraks Wohnung, danach begaben sie sich zur Bar in der Nähe des Abflughangars um die Crew in Augenschein zu nehmen.
Die Bar befand sich in einer etwas düsteren Gegend in der sich einige zwielichtige Gestalten herumtrieben. Die Bar selbst war hell und sauber, aber auch nicht sehr gut besucht.
Aidan, welcher alleine die Bar betreten hatte, setzte sich nieder und beobachtete die wenigen anwesenden Gäste, die Shuttle-Crew befand sich nicht darunter. Von einem Nachbartisch hörte er aus einem Gespräch heraus, dass es ein Hinterzimmer gab, eine sogenannte Spicehöhle der Hutten, in welcher die wahren Spiele gemacht wurden und wo man von Sklaven bedient wurde. Aber um dort hineinzukommen brauchte man eine spezielle Einladung des Barkeepers.
Über Comm-Link teilte Aidan seinen Freunden, welche außerhalb der Bar warteten mit. Dann ging er zum Barkeeper um von diesem mehr über dieses Spielzimmer zu erfahren. Da sich der Barkeeper anfangs etwas zierte, wendete Aidan einen Mind-Trick an und überzeugte damit den Barkeeper ihn in das Spielzimmer zu lassen.
Um hineinzukommen musste sich Aidan an einen Tisch mit nur einem Stuhl in einer Ecke der Bar setzen. Kaum hatte er Platz genommen, drehte sich der Boden um 180° und Aidan saß in der ominösen Spicehöhle der Hutten.
Überall wurde gespielt, Glitzerstimm zu sich genommen und getrunken. Sklaven huschten zwischen den Gästen hin und her um diesen ihre Wünsche zu erfüllen. Er entdeckte die Shuttle-Crew an einem Tisch. Es waren drei Menschen, ein Zabrak und 1 Twi’lek, alle befanden sich im Glitzerstimmrausch.
Aidan begab sich an die Bar und bestellte sich ein sehr teures Getränk. Dabei kam er mit der Twi’lek Dame, welche hinter der Bar stand ein wenig ins Gespräch und erfuhr so, dass sie mal etwas mit dem Twi’lek aus der Shuttle-Crew hatte, aber jetzt nicht sehr gut auf ihn zu sprechen war. Sie erzählte ihm auch, dass ein Bith hier herumschlich und die Shuttle-Crew im Auge behielt. Aidan flirtete ein wenig mit der Twi’lek und so war ein wenig angetan von ihm, so dass sie vorschlug dem Twi’lek der Shuttle-Crew, den sie nicht austehen konnte, eins auszuwischen.
Aidan bat sie, eine Droge zu organisieren, welche die Shuttle-Crew für die nächsten paar Tage ausknocken würde. Wenn sich die Crew in ihr Abteil zurückziehen würde, würde Aidan mit ihnen gehen und sie sollte die Vorhänge zuziehen und wenn dann der Bith nachsehen kommen würde, würde er ihn ausschalten.
Die Twi’lek erklärte sich einverstanden und organiserte rasch etwas Himmelsstaub. Aidan nahm es an sich, näherte sich der Shuttle-Crew und tat so als ob er stolpern würde, dabei hielt er den Atem an, während sich der Himmelsstaub über den Tisch der Shuttle-Crew verteilte und diese ihn einatmeten. Es dauerte nicht lange und die Wirkung setzte ein. Die Crew war, als sie sich in ihr Abteil zurückzog, so berauscht, dass sie nicht merkte, dass nun einer mehr dabei war.
Nachdem die ganze Crew und auch Aidan in dem Abteil waren, kam die Twi’lek und zog die Vorhänge zu. Aidan setzte sich rasch ganz nach hinten in den dunkelsten Winkel und wartete darauf, dass der Bith nachschauen kommen würde. Er musste nicht lange warten.
Der Bith steckte seinen Kopf durch den Vorhang und Aidan wollte ihn mit einem Force-Grip ins Abteil ziehen und die Kehle zerquetschen. Doch dieser Versuch misslang total. Der Bith zog einen Blaster und schoss auf Aidan. Dieser reagierte schnell und während er auf den Bith zustieß zog er sein Lichtschwert, aktivierte es gleichzeitig und bohrte es in den Schädel des Bith.
Aidan fluchte laut und durchsuchte rasch die schlafende Shuttle-Crew nach dem Comm-Link. Er fand es rasch und trat aus dem Abteil heraus. Die Wachen der Hutten waren bereits auf ihn aufmerksam geworden. Aidan lief los und beschleunigte seine Schritte mit Hilfe der Macht. Bevor noch einer der Wachen wirklich reagieren konnte, hatte Aidan die Spielhölle durch die Hintertür verlassen.
Nachdem er ein paar Straßen weiter wieder langsamer geworden war, teilte er seinen Freunden mit, dass er den Comm-Link hättte und auf dem Weg zu Ceraks Wohnung war. Als er dort ankam, warteten bereits die anderen auf ihn. Gemeinsam berieten sie ihr weiteres Vorgehen.
Sie warteten die drei Tage ab und etwas mehr als eine Stunde bevor die Informationen über Comm-Link gesendet werden sollten, begaben sie sich in die Nähe des Hangars. Als dann die Informationen übertragen wurden, betraten sie rasch den Hangar und bestiegen das wartende Shuttle. Dabei wurden sie von niemanden aufgehalten.
Es dauerte eine knappe halbe Stunde bis sie das Shuttle startklar hatten, dann flogen sie hinauf zur DOCKA-Station der Hutten.
Oben angedockt wurden Sie über Comm-Link aufgefordert sofort mit den Verbesserungen am Generator zu beginnen. Es war eine Steigerung von 25% Energiegewinnung vereinbart worden. Die gesamte Gruppe begab sich anhand der Pläne aus dem Data-Pad, welche sie ausgiebig studiert hatten, zum Generatorraum. Während Tobler und Cerak sich um den Generator kümmerten, sahen sich Aidan und Suuru etwas auf der Station um, versuchten dabei aber unentdeckt zu bleiben.
Nach kurzer Zeit, als Tobler die Energieausschüttung des Generators auf knapp über 20% Mehrleistung angehoben hatte, kam eine Technikerin zu ihnen in den Generatorraum um die Arbeiten zu beaufsichtigen.
Tobler, Cerak und die Technikerin schafften es irgendwie, die Energieausschüttung auf knapp 24% mehr Leistung hochzuschrauben, aber mehr brachten sie im Augenblick nicht zu Stande.
Da ertönte über Intercomm eine Stimme, welche mittelte das eine Steigerung von mindestens 25% vereinbart seien und er sich die Sache jetzt persönlich ansehen werde.
Die Technikerin schien offensichtlich Angst vor dem Mann zu haben, und arbeitete fleißig mit Tobler daran die geforderte Energiesteigerung von 25% zu erreichen.
In der Zwischenzeit marschierten Aidan und Suuru ungehindert durch die Gänge der Raumstation, bis sie auf einmal stampfende Schritte hörten, welche sich offensichtlich in Richtung Generatorraum bewegten. Aidan und Suuru folgten den stampfenden Schritten und als sie sahen, dass sie zu einem schwer gepanzerten und bewaffneten Mann gehörten beschleunigten sie ihre Schritte. Der Gepanzerte blieb stehen und fragte warum sie nicht im Generatorraum seien und die geforderte Leistung erbrachten. Aidan erklärte ihm, dass sie ohne weitere Energiekupplung nicht die geforderten 25% Leistungssteigerung erreichen könnten und er sich daher eine aus dem Lager der Station hatte holen wollen.

 
Berrenger in mandalorianischer Rüstung

Der Gepanzerte gab sich mit dieser Erklärung aber nicht einverstanden, sondern forderte Aidan und Suuru auf ihm zum Generatorraum zu folgen. Dort angekommen, kam es zwischen der Technikerin, die es in der Zwischenzeit zusammen mit Tobler geschafft hatte den Energieoutput um die geforderten 25% zu steigern, und dem Gepanzerten zu einem kurzen Zwiegespräch, an dessen Ende der Gepanzerte die Frau so fest schlug, dass diese zu Boden ging.
Daraufhin zog Aidan sein Lichtschwert, aktivierte es und hieb nach dem Gepanzerten. Er traf ihn auch, doch hatte die Klinge Mühe durch die Rüstung zu schneiden, etwas was ihm bisher noch nicht passiert war. Der Gerüstete richtete seinen Repetier-Blaster auf Aidan und feuerte. Er traf Aidan so schwer, dass dieser schwer verwundet zu Boden ging.
Suuru und Tobler schossen mit ihren schweren Blastern auf Berrenger, so nannte die Technikerin den Gepanzerten, und trafen diesen. Aidan der noch immer am Boden lag, schleuderte Machtblitze nach Berrenger und verletzte ihn schwer.
Nach dieser weiteren Verletzung ergriff Berrenger die Flucht, ließ aber vorher eine Granate fallen, die nach ihrer Explosion alle bis auf Cerak mit einer schleimigen Flüssigkeit an Ort und Stelle festhielt.
Cerak, welcher der einzige war, der sich noch bewegen konnte, schnitt mit seinem Laserschwert die anderen frei. Aidan der sich mit Hilfe der Macht in der Zwischenzeit ein wenig selbst geheilt hatte, platzierte den Sprengstoff am Generator und zwar so, dass es nach einer Überlastung aussehen würde.
Danach liefen sie rasch zum Shuttle und verließen die Raumstation. Als sie außerhalb der Reichweite der Explosion waren, zündete Aidan die Sprengladung und eine Explosion erschütterte die Raumstation. Sie wurde dadurch zwar nicht vollständig zerstört, aber sie konnte ihre Position im Orbit nicht mehr halten und stürzte Tattooine entgegen. Suuru bemerkte wie eine Rettungskapsel von der Station weg und auf den Planeten zuflog.
Nachdem sie sicher im Hanger B403 gelandet waren, verließen sie rasch das Shuttle und begaben sich in Ceraks Wohnung. Dort angekommen betätigten sie den Senden Knopf auf dem Data-Pad und kurz darauf verzeichneten sie auf ihrem Konto den Eingang der Credits. Es waren wie vereinbart die € 750,00 pro Mann und zusätzlich € 600,00 Credits für die Begegnung mit Berrenger.
Kaum war der Transfer der Credits abgeschlossen, löschten sich die Daten auf dem Data-Pad.
Aidan grübelte noch eine Weile über diese merkwürdige Rüstung, welche Berrenger getragen hatte. Es dauerte eine Weile, aber dann fiel ihm ein, wo er solche Rüstungen schon einmal gesehen hatte. In einer Encyclopedia schlug er nach und fand heraus, dass es sich um eine mandalorianische Death-Watch Rüstung handelte.
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« Antworten #16 am: April 14, 2012, 17:57:48 »

Sehr schön. Spielt weiter so Cheesy
Die Story empfinde ich weiter als Spannend.

Mal sehen was noch mit dem Jedi passiert.
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« Antworten #17 am: Mai 15, 2012, 08:33:04 »

Jahr 25, Tag 12 des fünften Monats

Es war wieder einmal einer dieser Abende, an denen sich die Kameraden in ihrer Lieblings-Bar „Schmuggler’s Nest“ trafen. Während rund um sie herum getrunken, getanzt und musiziert wurde, unterhielten sich die Kameraden über das Ausscheiden des Jedi-Consular Cerak aus ihrer Gruppe, der nach Coruscant zurückbeordert worden war. An seiner statt war ein weiterer Cereaner namens Canak, ein Technik-Spezialist, der Söldnertruppe beigetreten und feierte sozusagen heute seinen Einstand.
Die Gruppe saß ein einem Tisch in der Nähe des riesigen Holoschirms, welcher über der Theke hing, und konnte so die Nachrichten, die zur Zeit auf HNN-News liefen, mithören und sehen. Die Nachrichten waren zwar schon etwas älter, aber dennoch die neuesten auf Tatooine.
Es wurde über einen Aufstand der Arbeiterklasse auf dem Planeten Duros berichtet, wo es bereits zu Massenprotesten gekommen ist. Das Holo zeigte im Augenblick eine Menge auf einem Platz in einer Stadt auf Duros. Es war zu sehen, dass die Demonstration nicht mehr ganz so friedlich ablief und wie sich eine Kampffliegerstaffel vom Horizont her näherte und als sie über der Menge war, dass Feuer auf diese eröffnete. Die daraufhin ausbrechende Panik führte zu einem totalen Chaos auf dem Platz. Durch diese Panik verloren noch mehr Lebewesen ihr Leben.
Die Gruppe schaute gespannt auf den Holoschirm wo jetzt ein Regierungssprecher auf Coruscant eine Rede hielt und den Angriff der Kampffliegerstaffel verurteilte. Bei dieser Gelegenheit setzte er ein Kopfgeld auf die Ergreifung der Piloten der Kampffliegerstaffel, bei der es sich um die Duros-Zeta-Staffel handelte, aus. Für die zehn Piloten wurde ein Kopfgeld von je 2.500 €, für den stellvertretenden Staffelführer 4.000 € und für den Staffelführer sogar 7.500 € ausgesetzt. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Piloten lebend oder tot den Behörden übergeben werden.
Es wurden nun verschwommene Bilder von den Piloten gezeigt. Zwei sollten sich angeblich auf Tatooine in einer Bar aufhalten, drei auf Nal Hutta, einer wurde im Dagobah-System gesichtet und vier auf Dyxun.
Während die anderen sich noch über dieses Ereignis unterhielten, ging Aidan zum Barkeeper und fragte ihn nach der Bar, in der sich die beiden Piloten der Duros-Staffel aufhalten sollten.
Der Barkeeper erklärte sich bereit für 16% des Kopfgeldes Aidan den Namen der Bar und die Namen der beiden Duros-Piloten zu sagen. Aidan war damit einverstanden.
Joe berichtete ihm , dass Honda und Kitmäär, die beiden Piloten sich in der Cantina „Kitomärs Chance“ gesehen worden waren. Diese Bar hatte eine etwas andere Atmosphäre als Tatooine selbst.
Die Gruppe musste nicht lange darüber diskutieren, ob sie sich an der Kopfgeldjagd auf die beiden Piloten beteiligen sollten oder nicht.
Am nächsten Morgen brachen sie mit zwei Gleitern auf nach Mos Eisley und machten sich auf die Suche nach der Cantina, welche sie in der Nähe des Raumhafens entdeckten.
Nach einer kurzen Lagebesprechung betraten Canak und Tobler die Cantina mit den zuvor gekauften Atemschutzmasken. In der Luftschleuse wurden sie darüber informiert, dass die Bar in drei Bereiche unterteilt war. Ein Bereich war mit hoch schwefelhaltiger Luft gefüllt, ein weiterer mit hohem CO2-Gehalt und es gab noch einen VIP-Bereich, in welchem die Atmosphäre auf Wunsch eines Klienten verändert werden konnte.
In der Bar trafen sie auf einige Lebewesen, die sich entweder mit Atemschutzmasken oder auch ohne darin aufhielten. Der Barkeeper und die restliche Bedienung bestand nur aus Droiden.
Während Tobler an der Bar stehen blieb, sah sich Canak ein wenig um. Schon nach kurzer Suche stieß er auf einen an eine Pinnwand gehängten Steckbrief. Normalerweise hätte er nicht mehr genau hingesehen, aber irgendetwas an der Person darauf ließ in einen zweiten genaueren Blick auf das Flexi werfen. Zu seiner Überraschung war Aidan auf dem Steckbrief abgebildet und darunter stand eine Commlinknummer, 0800-BERRENGER.
Er hängte gegen eine kleine Gebühr ein Stellenangebot für Kampfflieger mit Raumkampferfahrung auf die Pinnwand um so die beiden gesuchten Duros Piloten auf sich aufmerksam zu machen.
In der Zwischenzeit unterhielten sich Aidan und Tesio, welche bei den Gleitern vor der Bar warteten, über den weiteren Ausbau ihrer Basis. Auf einmal sprang Aidan auf und zerrte Tesio um die Ecke des nächsten Hauses. Als Tesio wissen wollte, was los sei, sagte Aidan nur „Berrenger“. Tesio war von Aidan und den anderen genau informiert worden, was bei ihrem letzten Abenteuer passiert war und verhielt sich deswegen auch ruhig.
Als Berrenger die Luftschleuse der Cantina betrat, in welcher sich Canak und Tobler bereits aufhielten, funkte Canak über Commlink an Aidan, dass er von Berrenger per Steckbrief gesucht wird.
Canak, der von Aidan erfuhr, dass Berrenger soeben die Cantina betreten hatte, folgte diesem zur Theke und wollte dessen Gespräch mit dem Barkeeper lauschen. Doch leider konnte er durch den Lärm, welcher in der Cantina herrschte, nichts hören.
Er konnte beobachten, wie Berrenger nach einem kurzen Gespräch mit dem Barkeeper in der VIP-Lounge verschwand. Dann begab sich Canak zum Barkeeper und wollte von diesem wissen, was er denn mit Berrenger besprochen hatte. Der Barkeeper erteilte sich gegen eine kleine Gebühr bereit Canak den Inhalt seines Gespräches mit Berrenger mitzuteilen.
Berrenger sei auf der Suche nach ein paar Professionalisten, welche für ihn eine bestimmte Gruppe ausfinding machen oder auch gleich erledigen sollten. Da Canak die Geschichte auf der DOCKA kannte, wusste er sofort, wen Berrenger da suchte.
Gemeinsam mit Tobler verließ er die Bar und berichtete draußen seinen neuen Kameraden, was er in Erfahrung gebracht hatte.
Nachdem Canak berichtet hatte, war rasch eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise gefunden. Canak sollte sich bei Berrenger, da dieser ihn nicht kannte, als Profi bewerben und sich an der Jagd auf die Gruppe beteiligen.
Canak wählte die Nummer auf dem Steckbrief von Aidan und hinterließ auf der Mailbox seine Commlinknummer, sodass Berrenger ihn erreichen konnte. Von der Mailbox erfuhr er, dass Techniker, Kopfgeldjäger, Piloten und Freelancer, Profis auf ihrem Gebiet, gesucht wurden.
Es dauerte nicht lange und Canak empfing eine Nachricht auf seinem Commlink. Er sollte sich in einer Stunde in der Cantina „Kitomärs Chance“  im VIP-Bereich einfinden; Codewort „Fang das Licht“, um mehr über den Auftrag zu erfahren.
Also betrat er nach knapp einer Stunde wieder die Bar und tippte an der Schleusentür zum VIP-Bereich das Codewort in die Tastatur. Als er aus der Schleuse trat, befand er sich in einem großen Raum, dessen Atmosphäre für ihn nicht mehr gefährlich war, also nahm er seinen Atemschutz ab und sah sich genauer um. In diesem Raum befanden sich außer ihm noch zwölf weitere Personen, davon waren aber zwei Droiden. Die Personen waren von verschiedenen Rassen, sogar ein Wookie war dabei.
Kurz nachdem Canak den VIP-Bereich betreten hatte, kam aus einem angrenzendem Raum Berrenger in Begleitung von zwei Duros, einem Trandoshaner und einem Droiden HK47 herein. Berrenger stellte sich mitten in den Raum und begann über den Auftrag zu berichten.
Er sei auf der Suche nach dem Angriffstrupp, angeführt von einem Jedi, welcher die DOCKA der Hutten zerstört hatte. Der Hutte Jabbar hat 10.000 € auf den Kopf des Jedi und für jedes weitere Mitglied des Trupps 1.000 € ausgesetzt. Berrenger selbst legt noch einmal 4.000 € für den Kopf des Jedi hin. Wenn ihm jemanden Hinweise die zur Ergreifung oder Tötung des Angriffstrupps führen liefern könne, würden 30% des Kopfgeldes ausbezahlt werden. Des weiteren präsentierte er ein eher schlechtes Holo von Aidan, auf welchem man ihn erst auf einem zweiten Blick erkennen konnte.
Jeder, der sich an der Jagd nach den Mitgliedern des Angriffstrupps beteiligte, bekam 50 € pro Tag für maximal 20 Tage. Danach musste man 50% zurückerstatten. Die Frist konnte aber immer wieder verlängert werden, wenn man Hinweise liefern konnte. Er teilte den Kopfgeldjägern auch mit, dass jeder auf seine eigene Verantwortung hin an der Jagd teilnehme und Berrenger nicht für verlorene Gliedmassen und ähnliches aufkommen würde.
Canak, welcher sich die Anwesenden alle genau angesehen hatte, hatte erkannt, dass die beiden Begleiter von Berrenger, die beiden gesuchten Piloten der Duros-Staffel-Zeta waren.
Nachdem alle Anwesenden zugestimmt hatten, an der Jagd teilzunehmen, verließ Canak die Cantina um sich mit seinen Kameraden zu treffen und ihnen mitzuteilen was er in Erfahrung hatte bringen können.
Je mehr Canak berichtete, umso nervöser wurde Aidan. Die Situation war ziemlich verkniffen. Auf der einen Seite hatten sie die Chance eine Menge Kopfgeld abzustauben, auf der anderen Seite waren sie aber auch die Gejagten.

Während Canak in der Bar blieb um noch ein paar Dinge herauszufinden, bzw. überlegte, ob er den Jedi an Berenger ausliefern sollte, versammelten sich Aidan, Tesio, Tobler und Suuru draußen in der Nähe der Bar bei ihren Gleitern und berieten was nun zu tun sei.
Die verwegensten Ideen wurden geschmiedet, die unmöglichsten Hinterhalte geplant, doch man konnte sich auf keine Vorgehensweise einigen, bis Suuru vorschlug, einen Hinterhalt bei der Mine, dessen Besitzer sie einmal geholfen hatten, zu legen. Dies hielten alle für den annehmbarsten Vorschlag und so berieten sie, wie sie den Hinterhalt aufbauen wollten. Kurz vor Mitternacht verließ Canak die Bar und traf sich mit seinen neuen Gefährten.
Canak und Tesio fuhren zur unterirdischen Basis der Gruppe um dort nach schweren Waffen zu suchen, die sie für den Hinterhalt benutzen konnten. Begleitet wurden sie von Suuru und Tobler, während sich Aidan auf den Weg zum Minenbesitzer machte um ihn davon zu überzeugen, die Mine für ein paar Tage stillzulegen und zu verlassen.
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« Antworten #18 am: Mai 15, 2012, 08:34:53 »

Jahr 25, Tag 13 des fünften Monats

Aidan erreichte den Minenbesitzer kurz nach Sonnenaufgang und nach einem kurzen Überzeugungsgespräch und nachdem € 500,00 Credits den Besitzer gewechselt hatten, erklärte sich der Mineninhaber bereit, die Mine für zwei Tage zu räumen. Aidan und seine Kameraden dürften aber bereits vorher ihren Hinterhalt im laufenden Betrieb vorbereiten. Mit diesen guten Neuigkeiten machte er sich auf den Weg zur Mine, wo er sich mit den anderen treffen wollte.
Unterdessen erreichten die vier andern die Basis und nachdem sie ein Computerterminal zum Laufen gebracht hatten, hackte sich Canak in die Systeme und forschte nach einer Inventarliste. Nach kurzer Zeit fand er auch eine, auf welcher zwei Blaster Canons aufgeführt waren. Das Problem dabei war nur, dass sich die Waffenkammer noch immer ihrem Zugriff entzog.
Es dauerte ein Weilchen, aber Canak schaffte es, das Sicherheitssystem auszuschalten und die Tür zur Waffenkammer zu öffnen. Canak und Tesio betraten die Waffenkammer und bargen die beiden Blaster Canons. Eine der beiden bedurfte aber einer größeren Reparatur.
In der Waffenkammer befand sich auch ein Droidika im Versuchsstadium.
In der Zwischenzeit sammelten Suuru und Tobler die fünf noch intakten Kampfdroiden zusammen und brachten sie zu ihren Gleitern.
Canak und Tesio schleppten den Droidika und die Canons zum Gleiter, holten noch rasch ein Kommandomodul und nachdem alles auf die Gleiter geladen war, machten sie sich ebenfalls auf den Weg zur Mine, wo sie bereits sehnsüchtig von Aidan erwartet wurden.

Jahr 25, Tage 17 des fünften Monats

Dier Kameraden arbeiteten in letzten drei Tagen auf vollen Touren, um den Hinterhalt für Berenger und seine Kopfgeldjäger vorzubereiten.
Der sowieso schon schmale Canyon, welcher zur Mine führte, wurde noch ein wenig verengt und eine Anti-Fahrzeugmine wurde genau an dieser Stelle platziert.
Tesio und Canak reparierten die Blaster Canons und platzierten diese hinter Felsbrocken, von wo aus mit diesen Canons, der ganze Canyon unter Feuer genommen werden konnte.
Canak programmierte den Droidika und das Kommandomodul so um, dass die Gefährten als Freunde von den Droiden identifiziert wurden und somit auf ihrer Seite in den Kampf eingreifen würden.
Thermaldetonatoren, Energy-Packs für die Blastercanons wurden vorbereitet, sodass alle Waffen für den Hinterhalt vorbereitet waren.

Und dann kam der entscheidende Tag. Zeitlich in den Morgenstunden nahm Canak über seinen Commlink Kontakt mit Berenger auf und teilte ihm mit, dass er das Versteck der Gruppe gefunden hätte. Er übermittelte die Koordinaten und Berenger teilte ihm mit, dass er sich auf den Weg machen würde.
Jetzt begann das lange warten darauf, dass die Kopfgeldjäger in den Hinterhalt tappen würden.
Nach ein paar Stunden entdeckte Tesio fünf Gleiter die sich dem Canyon, welcher zur Mine führte, näherten. In den offenen Gleitern konnte er nur den Droiden HK47 und ein paar Menschen erkennen. Berenger war nicht dabei.
Zuerst dachten sie schon, Berenger würde nicht erscheinen, doch als Canak einen Commanruf empfing, in welchem ihm Berenger mitteilte, dass HK47 ihn verraten hätte, die Commlinksendungen abfing und er sich verspäten würde, war ihnen klar, dass der Attentäterdroide das Kopfgeld allein kassieren wollte.
Um HK47 von der Mine wegzulocken, erzählte Canak Berenger, dass der Jedi ausgeflogen sei und sich bereits etliche Meilen südlich der Mine befand. HK47 durfte diese fingierte Botschaft abgefangen haben, denn zwei der Gleiter drehten ab und flogen nach Süden. Die anderen drei hielten weiterhin auf die Mine zu. An einem der Gleiter hing ein Anhänger, auf welchem sich eine Blaster Canon befand.
Die Kameraden grübelten kurz was sie nun tun sollten und entschlossen sich, die Anti-Fahrzeugmine nicht zu zünden sondern die Gleiter mit ihren Blaster Canons unter Feuer zu nehmen.
Gesagt, getan. Kaum befanden sich die drei Gleiter in Schussweite, eröffneten Tobler und Suuru des Feuer aus ihren Blaster Canons. Der erste der Gleiter, in welchem auch HK47 saß, war sofort außer Gefecht gesetzt. Während ein Gleiter, der mit der Blaster Canon, langsamer wurde, raste der andere auf die Mine zu. Kurz bevor dieser die Stellungen der Kameraden erreichte, explodierte er nach zwei schweren Treffern aus den Blaster Canaons. Keiner der Insassen überlebte dies.
Der letzte Gleiter war in der Zwischenzeit stehengeblieben und ein Mensch eröffnete das Feuer aus der Blaster Canon, doch Tobler, deren Stellung gut geschützt war, wurde nicht getroffen.
Tobler und Suuru erwiderten sofort das Feuer und die Besatzung des Gleiters wurde eliminiert. HK47 und sein Pilot hatten es in der Zwischenzeit geschafft aus ihrem gecrashten Gleiter herauszukommen und neben dem Wrack in Deckung zu gehen.
Tobler und Suuru konzentrierten nun ihr Feuer auf den abgeschossenen Gleiter und ein Zufallstreffer ließ diesen hochgehen und die beiden sich dahinter Versteckenden wurden getötet.  Die Explosion zerstörte den Attentäterdroiden, bis auf seinen Kopf, dieser landete fast vollständig intakt vor Tesios Füßen.

Nachdem sich die Gruppe vergewissert hatte, dass alle Angreifer eliminiert waren, wurde aufgeräumt. Die Leichen wurden einfach verscharrt, während die zerstörten Gleiter mit einem Schwebebagger aus dem Weg geräumt wurden.
Danach bereitete man sich auf das Eintreffen von Berenger und seinen restlichen Kopfgeldjägern vor.
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« Antworten #19 am: Mai 15, 2012, 08:35:32 »

Canak informierte Berenger darüber, dass HK47 auf den Trick hereingefallen war und hinter einer Täuschung nachjagte.
 Der Droidika-Prototyp und ein weiter Kampfdroide mit einer Blaster-Canon wurden im Eingang zur Mine platziert, während die vier restlichen Kampfdroiden an ihrem alten Platz verharrten.
Die Kameraden gruben sich wieder in ihren Stellungen hinter dicken Felsen ein, wie sie es bereits zuvor beim Angriff von HK47 getan hatten.
Berenger, der noch in Kontakt mit Canak stand, entlockte diesem ein paar Details über die Verteidigung der Mine. Als Canak etwas über Flugabwehr faselte, schüttelten seine Kameraden nur den Kopf und Canak unterbrach rasch das Gespräch.
Tesio konnte durch sein Binokular fünf Fahrzeuge erkennen, welche sich dem Canyon, der zur Mine führte, näherten. Einer davon war ein großes Transportfahrzeug und die anderen vier waren Schwebegleiter mit Anhängern, auf denen sich Blaster-Canons befanden.
Alle Fahrzeuge hielten vor dem Canyon an und während die Canons in Stellung gebracht wurden, sprangen aus dem Transporter knapp zwanzig Leute heraus und schlichen entlang der Canyon-Wand, links und rechts davon, in den Canyon hinein.
Tesio der durch sein Binokular spähte, sah, dass Berenger hinten bei den Blaster-Canons blieb und Anweisungen gab.
Da klingelte Canaks Comlink. Berenger wollte von ihm wissen, wie die Verteidigung der Mine aussah. Ohne wirklich nachzudenken antwortete Canak, dass ein paar Blaster Canons die Mine bewachten. Als er die entsetzten Gesichter seiner Kameraden sah, fügte er hastig hinzu, dass sich zwei Canons direkt am Mineneingang befanden um von den getarnten Stellungen abzulenken.
Doch da war es schon zu spät. Tesio erspähte in der Ferne einen dunklen Punkt am Himmel, welcher rasch näher kam. Ein Blick durch sein Binokular zeigte ihm, dass ein Kampfflieger im Anflug war. Es handelte sich dabei um eine V19 Torrent, ein Model von Duros.
Rasch wurden Befehle an den Droidika und einen weiteren Kampfroboter gegeben. Der Droidika sollte das Feuer auf den Kampfflieger eröffnen, genauso wie der Kampfroboter, welcher sich hinter eine der erbeuteten Blaster-Canons stellte.
Der Kampfflieger war noch etwas außerhalb der Reichweite der Canons, als die Droiden das Feuer eröffneten. Je näher der Kampfflieger kam, desto genauer wurden die Schüsse der Droiden und dann traf ein Blaster-Schuss nach dem anderen den Flieger. Der Pilot des Kampffliegers konnte seinerseits ein paar Schüsse abgeben, doch die ersten lagen weit von ihrem Ziel entfernt. Nur ein Glückstreffer führte dazu, dass der Droidika ausgeschalten wurde, aber nicht zerstört.
Eine Rauchfahne hinter sich herziehend schmierte der Kampfflieger nach Westen ab und man hörte und sah nichts mehr von ihm.
Berenger und seine Mannen hatten sich in der Zwischenzeit relativ still verhalten. Während Berenger bei den Blaster-Canons geblieben war, waren die anderen zu Fuß etwa ein Drittel des Canyons vorgedrungen und hatten sich dort verschanzt.
Angeführt wurden sie von einem Wookie und einem Trandoshaner, wie Tesio erkennen konnte. Er sah auch, dass zwei kleine runde Kugeln hinter den Steinhügeln, hinter denen sich die Angreifer versteckten, hervor und in ihre Richtung geflogen kamen.
Obwohl er ein ungutes Gefühl dabei hatte, blieben er und die anderen in ihren getarnten Stellungen liegen. Die Sensorkugeln näherten sich immer mehr. Als eine nur mehr knapp 20 Meter von Tesios Stellung entfernt war, sah dieser hinter einem der Steinhügel eine Rauchsäule aufsteigen und etwas aufheulen.
„Deckung!“ warnte Suuru seinen Kameraden und in dem Augenblick, wo sich beide zu Boden warfen, schlug eine Lenkrakete vor ihrer Stellung ein und beschädigte die dort montierte Blaster-Canon.
Aidan, der jetzt hinter seiner Deckung hervor lugte, ergriff mit der Macht eine der Sensorkugeln und hielt sie fest. Im gleichen Augenblick eröffnete Tobler das Feuer aus ihrer Blaster-Canon und zerstörte die Sensorkugel.
Jetzt brach die Hölle los. Die von Berenger mitgebrachten Geschütze eröffneten das Feuer auf den hinteren Bereich des Canyons. Doch ihr Feuer war eher nur Niederhaltefeuer, als dass es den Stellungen der Kameraden Schaden zufügte.
Die angreifenden Leute, angeführt vom Wookie und dem Trandoshaner, stürmten nun aus ihren Deckungen und auf die Stellungen der Kameraden zu. Suuru und Tesio waren nach dem Raketenangriff immer noch etwas benommen und konnten nichts unternehmen, doch Tobler feuerte mit ihrer Blaster Canon auf die Angreifer und schaltete einem nach dem anderen aus.
Als die Angreifer nur mehr knapp 25 Meter von den Stellungen entfernt waren, flog aus Tesios Stellung etwas Rundes auf die Angreifer zu und landete mitten unter ihnen. Der von Tesio geworfene Thermaldetonater tat seine Wirkung. Alle Angreifer, die in seinem Explosionsradius waren, und das waren so gut wie alle, wurden durch die Wucht und Kraft der Detonation getötet. Nur der Wookie, der noch etwas weiter hinten gewesen war, und der Trandoshaner überlebten diese Explosion.
Für ein paar Augenblicke waren alle überrascht von der Wucht der Detonation, doch der Wookie und der Trandoshaner ergriffen bereits die Flucht und rannten zurück zu Berenger.
Tesio sprang aus seiner Deckung hervor, mit einem weiteren Thermaldetonator in der Hand und warf diesen mit einem wütenden Aufschrei den Flüchtenden hinterher. Diese waren bereits bis zur Fahrzeugmine, welche von den Kameraden vergraben worden war, gerannt (knapp 60 Meter von Tesio entfernt), als vor ihnen der Thermaldetonator auf den Boden fiel und explodierte. Diese Explosion brachte auch die Anti-Fahrzeugmine zur Detonation und ein riesiger Feuerball erblühte mitten im Canyon und von dem Wookie und dem Trandoshaner blieb nichts mehr übrig.
Berenger und seine Leute, welche die Geschütze bedient hatten, rannten alle zu einem Gleiter, sprangen in diesen hinein und ergriffen die Flucht. Dabei ließen sie den Transporter und die Blaster-Canons zurück.
Die siegreichen Kameraden brachen lauthals in Jubel aus und begannen bereits mit der Durchsuchung der Leichen und der Sicherstellung etwaiger verwertbarer Gegenstände.

Sie schafften die von Berenger zurückgelassenen Gleiter mit auf Anhängern montierten Blaster-Canons zum Eingang der Mine, dort wo sie alle verwertbaren Gegenstände auf einen Haufen gelegt hatten.
Danach machten sie sich mit zwei Gleitern, gesteuert von Tesio und Aidan, plus deren Anhänger mit den Blaster-Canons auf den Weg zu dem abgestürzten Kampfflieger. Aidan fing mit seinem Commlink ein Notsignal auf und konnte so die ungefähre Richtung, in welche sie zu fahren hatten, feststellen. Suuru lud in der Zwischenzeit auf sein Datapad eine Karte der Region aus dem HoloNet. Auf dieser Karte wurde vor Sandleuten im Absturzgebiet gewarnt. 
Nachdem sie ein paar Kilometer gefahren waren, sahen sie auch schon die feine Rauchsäule, welche vom abgestürzten Kampfflieger stammte. Vorsichtig näherten sie sich den Überresten des Fliegers, doch sie fanden keinen Überlebenden. So wie es aussah, fehlte die Cockpitkanzel. Der Pilot musste sich mit einer Rettungskapsel in Sicherheit gebracht haben.
Ein weiterer Blick auf das Commlink und auf Suurus Datapad zeigte, dass die Quelle des Notsignals ein paar Kilometer westlich von ihrer aktuellen Position war.
Sie näherten sich nun der Quelle des Notsignals und als sie noch knapp fünfzig Meter von der Rettungskapsel entfernt waren, flogen ihnen auf einmal Kugeln um die Ohren. Tesio und Aidan reagierten instinktiv und drehten ihre Gleiter, sodass die Anhänger mit den schweren Geschützen zu der Rettungskapsel zeigten und somit Tobler und Suuru das Feuer erwidern konnten.
Nach dem die Beiden ein paar Schüsse abgegeben hatten, rührte sich beider Rettungskapsel nichts mehr. Tesio und Aidan hielten die Gleiter direkt neben der Kapsel an und während Tobler die Umgebung im Auge behielt, schaltete er das Notsignal ab und Tesio warf einen Blick in das Cockpit. Das einzige was hier noch funktionierte war das Navigationssystem. Um jede energetische Energieemission zu vermeiden, wurde auch dieses Teil abgeschalten. Suuru hatte in der Zwischenzeit die Gaffi-Stäbe eingesammelt und im Gleiter verstaut.
So wie es aussah hatten die Sandleute den Piloten verschleppt. Tobler entdeckte Spuren von Banthas, welche von der Kapsel wegführten. Tesio und Aidan übernahmen wieder das Steuer der Gleiter und man folgte den Spuren tiefer in die Wüste hinein.
Nach kurzer Fahrt entdeckte man den Trupp der Tusken. Hinter einer großen Sanddüne versteckten sich die Kameraden und berieten die weitere Vorgehensweise. Die Tusken befanden sich vor einer Felsformation und hatten sich dort mit ihrer Bantha-Herde niedergelassen. Etliche Tusken liefen zwischen den Banthas hin und her, bzw. sahen dem größten Tusken dabei zu, wie er auf etwas das am Boden lag, heftig einschlug.
Rasch hatten die Kameraden einen Angriffsplan entworfen. Sie platzierten die beiden Blaster-Canons so, dass sie von dem Lager nur schwer zu sehen waren, aber das Lager trotzdem unter Feuer nehmen konnten. Tobler bediente eines der Geschütze, während sich Suuru mit seinem Scharfschützengewehr in Stellung brachte. Tesio setzte sich hinter das Steuer eines Gleiters und wartete darauf, das Tobler das Feuer eröffnete. Aidan, der mit Tesio im Gleiter saß, hatte geplant, in der Nähe des Lagers aus dem Gleiter zu steigen und die Tusken noch mehr zu verwirren.
Canak blieb derweilen hinter der Düne zurück.
Sofort nach dem Tobler den ersten Schuss mitten in die Bantha-Herde abgegeben hatte, starte Tesio mit dem Gleiter durch und schoss auf das Lager zu. Die Banthas reagierten auf den Beschuss nicht so, wie es die Truppe geplant hatte. Anstatt in Panik zu geraten und die Tusken niederzutrampeln, gingen die Tiere der Herde nur langsam auseinander.
Als Tesio beim Lager ankam, sprang Aidan aus dem fahrenden Gleiter und landete in der Nähe einiger Tusken. Tobler hatte in der Zwischenzeit mit ihrem Blaster-Beschuss bereits einige der Tusken gefällt.
Suurs feuerte mit seinem Scharfschützengewehr auf den offensichtlichen Anführer und traf diesen auch, aber dieser brachte sich leicht verwundet hinter Felsbrocken in Sicherheit.
Während Aidan sich abmühte, nicht hinzufallen, nachdem er aus dem fahrenden Gleiter gesprungen war, wurde Tesio im Gleiter unter Beschuss genommen. Daraufhin ergriff dieser mit dem Gleiter die Flucht und fuhr in einer weitgezogenen Kurve zurück zu Tobler und Suuru.
Bevor Aidan wirklich in den Kampf im Lager eingreifen konnte, hatten Tobler und Suuru bereits die meisten Tusken getötet, wobei Tobler mehr als 90% erledigt hatte.
(Spruch des Tages: „I würfel net imma an Zwanzga!“ – nächster Würfelwurf W20 = 20)
Aidan hörte einen Hilfeschrei, ignorierte diesen aber (was ihm einen weiteren DSP=Dark Side Point einbrachte), da er für den Gefangenen, welcher um Hilfe gerufen hatte, keine momentane Gefahr sah und die Tusken für ihn die eigentliche Gefahr waren.
Als bis auf drei Tusken, darunter der Anführer des Trupps, von den Blastern (Tobler und Suuru) niedergestreckt worden waren, stellte sich Aidan dem Anführer. Während die beiden ein erbittertes Gefecht auskämpften, erledigte Tobler die beiden anderen Tusken, Canak reparierte den beschädigten Gleiter und Tesio machte sich zu Fuß zum Lager der Tusken auf, wurde aber unterwegs von Suuru, welcher mit einem der Gleiter zum Lager fuhr aufgegabelt und bis zum Lager mitgenommen.
Als auch Canak mit Tobler und dem zweiten Gleiter im Lager eintraf, hatte Aidan auch den Anführer der Tusken erledigt.
Während die anderen sich die Gefangenen genauer ansahen, schaute sich Aidan den Körper an, welcher zuvor vom Anführer geschlagen worden war. Es handelte sich eindeutig um einen Duros, der einen Pilotenanzug trug. Diese Leiche war Honda, einer der gesuchten Duros-Piloten, dessen Rettungskapsel sie in der Wüste gefunden hatten und aus der Sie bereits ein paar Informationen geborgen hatten (Start von Mos Ila, Ziel Mine, kein Hyperraumantrieb, usw.).
Aidan schleppte die Leiche des Duros zu den anderen und verstaute sie auf einem der Anhänger. Dann begab er sich zu den Anderen bei den Gefangenen.
Die fünf Gefangen waren zwei Evoke, zwei Menschen und ein Duros. Zuerst kam bei den Kameraden der Verdacht auf, dass es sich bei dem Duros um den zweiten gesuchten Duros auf Tatooine handelte, doch dieser Verdacht legte sich bald. Aidans harsches Auftreten schüchterte die Gefangenen so ein, dass sie ihm bereitwillig alles erzählten.
Sie waren Waffenhändler, die hier ein Geschäft hatten abwickeln wollen, deshalb auch die beiden Gleiter, die bei den Banthas standen und die vielen Waffen in einer Felsnische.
Nachdem die Kamerden die Gaffi-Stäbe auf ihren Gleitern verstaut hatten, befreite Aidan die Gefangen, nahm dem Duros aber als Gegenleistung einen unbestimmten Gefallen in der Zukunft als Belohnung ab.. Der Duros, Yoras war sein Name, bedankte sich überschwänglich und bot Aidan eine zusätzliche Belohnung, einen Disruptor, welchen Aidan auch annahm, an.
Danach fuhren die Kameraden mit ihren Gleitern zurück zur Rettungskapsel, bargen das Navigationssystem und rasten dann mit ihrer Beute zu ihrem Stützpunkt in der Wüste.
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« Antworten #20 am: Mai 15, 2012, 17:13:00 »

So viel Glück an einem Abend muss man erst mal haben Grin

Weiter so Wink
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« Antworten #21 am: Mai 30, 2012, 15:39:16 »

Jahr 25 VSY,
Tag 20 des achten Monats


Seit ihrer Begegnung mit Berenger waren knapp drei Monate vergangen. In dieser Zeit hatten sich die Kameraden etwas bedeckt gehalten und sich um die Instandsetzung ihrer Basis in der Wüste gekümmert. Aidan, der Jedi, war nach Coruscant beordert worden um dem Orden Bericht über die Geschehnisse auf Tatooine zu erstatten und um seine Ausbildung zum Jedi einen Schritt weiter zu bringen.
Er berichtete dem Orden, dass sein Meister auf Tatooine einem Attentat zum Opfer gefallen war, er aber bisher noch nicht herausfinden konnte, wer wirklich dahinter steckte. Der Orden beauftragte ihn damit, nach Tatooine zurückzukehren und den Mörder seines Meisters ausfindig zu machen. Er sollte in regelmäßigen Abständen Bericht darüber erstatten, wie die Suche verläuft.  Nach seiner Rückkehr nach Tatooine half er seinen Gefährten bei der Renovierung der Basis. 

Die Kameraden trafen sich wieder einmal in ihrer Stammkneipe „Schmuggler’s Nest“, wie üblich.
Außer Suuru, Tobler, Aidan und Canak war noch Tester, ein neues Mitglied ihrer Gruppe, welches zum ersten Mal alle Mitglieder traf, anwesend. Sie unterhielten sich über ihre erlebten Abenteuer und tranken dazu Bier, Ale usw.
Gegen drei Uhr morgens leerte sich die Bar und auch die Kameraden machten sich auf den Nachhauseweg. Da sie noch etwas feiern wollten, marschierten alle zu Toblers Wohnung. Kurz bevor sie diese erreichten, bemerkte Suuru, dass sie verfolgt wurden. Er teilte dies seinen Kameraden mit und um den oder die Verfolger auf eine falsche Fährte zu locken, verabschiedete sich Tobler und ging alleine zu ihrer Wohnung. Die anderen marschierten weiter.
Als sie etwa einen halben Häuserblock weiter waren, wusste Suuru, dass der oder die Verfolger noch hinter ihnen her waren und sich nicht weiter um Tobler kümmerten. Die Kameraden blieben stehen und als sich Suuru umdrehte, sah er eine große humanoide Gestalt auf eine kleine Mauer und von dort auf das Dach eines Hauses springen.
Er fluchte laut und lief, gefolgt von Canak, zurück zu Tobler. Tester versteckte sich in den Schatten eines Hauseinganges und beobachtete das Dach, auf dem der vermummte Schatten verschwunden war.
Aidan, welcher erst etwas später die Bar verlassen hatte, kam heran gesprintet und sprang mit einem Satz auf das Dach und aktivierte sein Lichtschwert. Im fahlen Schein des Lichtschwertes sah Tester den Verfolger auf dem Dach kauern und schoss sofort. Er traf diesen in die Schulter. Tester sah, dass die vermummte Gestalt, nach etwas griff und schoss erneut. Diesmal landete er einen Kopfschuss.
Während Aidan die Leiche des Zabraks auf dem Dach durchsuchte, waren Canak und Suuru fast bei Tobler angekommen, welche gerade die Zahlen in das Kombinationsschloss tippte um die Tür zu ihrer Wohnung zu öffnen.
Kaum schwang die Tür nach innen auf, hechtete Tobler mit einem Satz über eine kleine Brüstung und entging somit nur knapp der riesigen Flammenzunge, welche, gefolgt von ohrenbetäubendem Getöse, aus der Türöffnung schoss. Aidan und Tester, welche herbeigeeilt kamen, sahen eine verdutzte Tobler auf der staubigen Straße liegen und einen grinsenden Suuru (er war nun nicht mehr der einzige, dessen Wohnung in die Luft gejagt worden war).
Sie blieben eine Zeit lang vor dem zerstörtem Heim stehen und sahen sich etwas um, bzw. betrachteten die wenigen Passanten, die um diese frühe Stunden vorbeigingen. Keiner von den Passanten zeigte Interesse an dem Geschehenen. Daher beschlossen sie zu Canaks Wohnung zu gehen und dort zu beratschlagen, was sie nun tun sollten.

Bei Canaks Wohnung angekommen, sicherten Suuru und Tobler die Gegend ab, während Canak das Kombinationsschloss untersuchte. Er konnte keinen Missbrauch feststellen, dass einzige was er sah, waren verschmierte Staubspuren auf der Tastatur. Er tippte den Code ein und die Tür schwang nach außen hin auf. Als nichts weiter passierte, atmete er beruhigt aus und betrat seine Wohnung.
„Scheiße“, fluchte er und schon wurde er von einer Druckwelle, gefolgt von einer Flammenzunge, wieder hinaus auf die Straße geschleudert. Mit mittleren Verbrennungen blieb er auf der Straße liegen, während sich die anderen von dem Schreck erholten.
Tester war der erste, der auf dem gegenüberliegenden Dach eine kleine flüchtende Gestalt entdeckte und sofort die Verfolgung aufnahm. Aidan schloss sich ihm an.
Suuru zielte mit seinem Blaster-Gewehr auf die flüchtende Gestalt und traf diese, sodass diese vom Doch fiel, sich aber mit einer gekonnten Rolle wieder aufrichtete und humpelnd weiterflüchtete.
Nach kurzem Zögern schoss Suuru erneut und landete einen Kopfschuss. Als Aidan und Tester bei der der Leiche eintrafen, stellten sie fest, dass es sich um einen Sullustaner handelte. Die Leiche hatte bis auf einen schweren Blaster nichts bei sich.
Tester und Aidan kehrten zurück zur zerstörten Wohnung von Canak, wo dieser bereits von Suuru medizinisch betreut wurde. Aidan nutzte die Macht um den Verwundeten die Schmerzen etwas zu lindern.
„Hier hat es jemand auf euch abgesehen“, stellte Tester fest. Sie beschlossen nun zu Aidans Wohnung zu gehen und dort ein weiteres Mal ihr Glück zu suchen.
Bei Aidans Wohnung untersuchte Canak das Kombinationsschloss und fand heraus, dass es vor ein paar Stunden, zu einem Zeitpunkt an welchem Aidan nicht zu Hause gewesen ist, manipuliert worden war. Kurz überlegt und schon hatte Aidan sein Lichtschwert aktiviert. Da seine Tür ebenfalls nach innen aufging, schnitt Aidan einfach ein Stück der Tür in Bodennähe heraus. Suuru warf einen Blick durch das entstandene Loch und blies etwas Staub hinein. Durch den Staub konnte er eine Lichtschranke erkennen, welche offensichtlich eine weitere Bombe gezündet hätte.
Daher schnitt Aidan mit seinem Lichtschwert ein sehr großes Stück aus der Tür und Suuru sah sich die Lichtschranke genauer an. Da er keinen Ausschalter fand, trat er über die Schranke hinweg und sah sich etwas im Inneren um.
Er entdeckte eine zylindrische Form, welche an die Decke montiert war und auf deren Rückseite ein grünes Lämpchen leuchtete, eine aktivierte Bombe. Er rief Canak zu sich, damit dieser versuchen sollte, die Bombe zu entschärfen. Suuru verließ, während sich Canak an der Bombe zu schaffen machte, Aidans Wohnung und wartete mit den anderen draußen.
„Sch…..“, hörten sie einen Schrei von drinnen und im selben Augenblick rannte Canak aus der Tür und hinter ihm explodierte die Bombe und zerstörte somit die dritte Wohnung an diesem Abend. Insgeheim grinste Suuru und seine Schadensfreude kannte keine Grenzen mehr.
Tester bot an, die Kameraden in seiner Wohnung aufzunehmen. Wer immer hinter den Anschlägen stand, kannte ihn noch nicht und würde somit seinen Wohnsitz ebenfalls nicht kennen. Dies klang für die Kameraden einleuchtend und so folgten sie Tester zu dessen Wohnstatt. Die Kameraden staunten nicht schlecht, als sie dessen Heim sahen.
Da sie nun vorgewarnt waren, untersuchte Canak das Schloss, fand aber keinerlei Hinweise auf gewaltsames oder anderweitiges Eindringen. Daher öffnete Tester die Tür und lies die Kameraden eintreten. Nach einer kurzen Führung durch sein Heim machte es Tester in seinem Schlafzimmer bequem. Tobler und Canak quartierten sich im Wohnzimmer, welches mit einer riesigen Videowall ausgestattet war, ein. Suuru machte es sich im einzigen Gästezimmer bequem und Aidan in der Küche.
Da sie während sie sich ein wenig ausrasteten nicht überrascht werden wollten, hielten Aidan und Tester als erste eine vierstündige Wache. Kurz bevor ihre Schicht zu Ende war, hörten Aidan und Tester ein paar Geräusche auf dem Dach und weckten rasch die anderen.
Aidan und Suuru platzierten sich in der Nähe des Eingangs, während Tester, Tobler und Canak dort verharrte wo sie bereits waren.
Da erfolgten fast gleichzeitig drei Detonationen. Die erste Detonation ließ die Eingangstür ins Innere krachen und die beiden anderen resultierten in großen Löchern im Dach, durch welche sich vermummte Gestalten ins Wohnzimmer und ins Gästezimmer herunterließen.
Tobler schoss als erster auf einen der drei Gegner, welche sich von der Decke abseilten und tötete diesen sofort, während Canaks Schuss ins Leere ging. Aidan und Suuru warteten darauf, dass ein Gegner in ihr Sichtfeld, bzw. in Reichweite kam, genauso wie Tester.
Während Tobler einen weiteren Gegner niederstreckte, sah sich Suuru einer Cryogranate gegenüber. Aber dank seiner Schnelligkeit, konnte er die Granate auffangen und auf den Gegner, welcher sich im Gästezimmer befand, zurückschleudern. Die Cryogranate explodierte und tauchte das Gästezimmer in fahlen Nebel. Tester sah sich gleichzeitig einer hünenhaften Gestalt, welche aus dem Gästezimmer stürmte, gegenüber. Doch dank eines wohlgezielten Schusses fiel der Angreifer.
Aidan, der neben dem Eingang stand, konnte ihm ersten Augenblick nichts machen, da die hereinstürmenden Angreifer einen Schuss nach dem anderen durch die Türöffnung hindurch abgaben. Erst als sie im Inneren waren, konnte er sich ihrer annehmen. Zwei rasche Hiebe mit dem Lichtschwert und es stand nur mehr einer der drei Angreifer Aidan gegenüber.
Suuru stürmte ins Gästezimmer, fast gleichzeitig mit Tester, und feuerte mit dem Disruptor auf die beiden kauerenden Gestalten. Gemeinsam mit Tester erledigte er die beiden, während Tobler den dritten Angreifer im Wohnzimmer zur Strecke brachte. Auch Aidan entledigte sich des dritten Angreifers, welcher durch das Loch, wo einmal eine Tür gewesen war, gekommen war, sah sich danach aber einem weiteren Angreifer gegenüber. Dieser trug eine Rüstung und in der rechten Hand eine Blaster Canon und in der anderen eine Blaster-Pistol.

 
Canak hörte Aidans Warnung, eilte zur Tür des Wohnzimmers und schoss auf den neuen Angreifer, traf diesen aber nicht. Ebenso eilten Suuru und Tobler zu Aidan, blieben aber etwas auf Abstand. Aidan führte einen Angriff auf den Gerüsteten aus und zog sich dann etwas zurück, sodass Tobler (wieder mal ein kritischer Treffer) und Suuru mit ihren Waffen auf diesen schießen konnten. Die Beiden fügten dem Angreifer mit ihren Blaster schwere Wunden zu, sodass dieser bewusstlos zu Boden ging.
Suuru schnitt eines der Seile, an welchen sich die Angreifer herabgelassen hatten, ab und fesselte damit den Gerüsteten. Ein Blick auf den Helm des Gerüsteten zeigte ihm, dass sich in der Rüstung kein Sauerstoffatmer befand. Canak und Tobler durchsuchten die anderen Angreifer und vergewisserten sich, dass diese tatsächlich tot waren.
Da Suuru den Bewusstlosen verhören wollte, linderte Aidan mit Hilfe der Macht die Schmerzen, welche dieser empfand, sodass dieser wieder zu sich kam und ansprechbar war.
Suuru versuchte es, aber es blieb nur beim Versuch, denn sein Gegenüber kam keinen Laut von sich. Da mischte sich Aidan ein und mit Hilfe der Macht schüchterte er den Gerüsteten ein, sodass dieser bereitwillig alles, wirklich alles erzählte.
Er berichtete, dass er die rechte Hand von Felora Domne sei, jener dunklen Jedi, welche auf der Suche nach dem Datapad der Yuzzhan Vong bereits mit der Gruppe zusammengestoßen, aber von Tesio getötet worden war. Er habe sich nach ihrem Verschwinden auf die Suche nach der Gruppe und diese ausfindig gemacht und eine Weile beobachtet, bis er sicher sein konnte, dass die Kameraden im Besitz des Datapads waren.
Nachdem er erfahren hatte, das Felora tot war, hatte er ein Packet mit einem regelmäßig nach Tatooine kommenden Boten zu seinen nächsthöheren Führungspersonen geschickt. Die Gruppierung für die er arbeitete und auch angehörte, nannte sich selbst „Bruderschaft der Wissenden“.
Suuru erfuhr von dem KelDor auch noch, wo und wann der nächste Bote eintreffen würde.
Canak und Suuru berieten auch, was nun weiterhin mit dem Gefangenen passieren sollte. Da sie sich nicht einigen konnten und aus ihrer Sicht der KelDor zu nichts mehr zu Nutze war, erschoss Suuru den am Boden liegenden und mit Schnüren gefesselten KelDor (dies brachte ihm einen DSP ein).


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« Antworten #22 am: August 21, 2012, 18:30:51 »

Jahr 25 VSY,
Tag 21 des achten Monats


Mittlerweile brach ein neuer Tag heran. Der Kampf mit den Söldnern war schon etliche Stunden vorüber, doch noch immer war niemand gekommen um nachzusehen, was hier passiert war.
Canak hatte sich die Commlinks der Gefallenen genommen und untersuchte diese. Dabei entdeckte er, dass einer der Commlinks noch immer ein Signal aussandte. Das merkwürdige an diesem Signal war, dass es nur in eine Richtung abgestrahlt wurde, so wie eine Art Richtfunk.
Canak teilte seine Entdeckung den anderen mit und nachdem sie sich kurz beratschlagt hatten, saßen sie in einem Gleiter und ließen sich von dem Signal hinaus in die Wüste leiten.
Nach knapp einer halben Stunde Fahrt kamen sie an ihrem Ziel in der Wüste an. Soweit das Auge blicken konnte, sahen sie hier nur Sand und nichts was darauf hinwies, warum der Commlink genau hierher ein Signal schickte.
Während Suuru die Gegend absicherte und sich Tobler im Gleiter ausrastete, begann Canak ungefähr an der Stelle, an der er etwas unterm Sand vermutete, zu graben. Er hoffte hier etwas zu finden, dass mit dem Commlink eine Verbindung aufgebaut hatte.
Es dauerte nicht lange und er stieß auf etwas Metallisches. Rasch schaufelte er mit den Händen den Sand beiseite und legte so eine runde Metallplatte frei, welche einen Durchmesser von knapp einem Meter hatte. Nachdem er die ganze Metallscheibe freigelegt hatte, grub er noch etwas tiefer und fand heraus, dass ein Rohr tiefer in den Sand hinab führte.
Suuru meinte, dass es sich wahrscheinlich um eine Schleuse handelte, Canak sollte mal nach einem Öffnungsmechanismus suchen. Gesagt getan, Canak brauchte nicht lange bis er in der Mitte der Metallscheibe einen noch halb von Sand bedeckte Druckplatte fand. Nachdem er diese von Sand befreit hatte, drückte er diese und eine etwa 30 Zentimeter dicke Röhre fuhr aus der Metallplatte einen halben Meter hoch.
Nach kurzem Studium dieses Gebildes, erkannte Canak, dass es sich um eine kleine Sendestation handelte, der mit dem erbeuteten Commlink gleichgeschaltet war. Des Weiteren befand sich ein Codeblock an dem Röhrenförmigen Gebilde.
Canak schloss sein Data-Pad an und knackte ohne viel Mühe den Code. Kaum hatte er den Code eingegeben, da kippte die Metallplatte nach hinten und gab den Einstieg in einen unterirdischen Raum frei.
Ohne viel herum zu überlegen, stieg Suuru gefolgt von Canak, Tobler und Aidan nach unten. Sie fanden sich in einem Schleusenähnlichem Raum wieder. Links und rechts an den Wänden waren Spinde angebracht, in denen sich All-Temperature-Cloaks und Atemmasken befanden. Eine einzige Tür führte aus dem Raum hinaus.
Nachdem Suuru an der Tür gelauscht hatte öffnete er diese und fand sich in einem kleinen unterirdischem Bahnhof wieder. Vor sich sah er eine Monorail im Dunkeln verschwinden. Ein Monorailwagen befand sind ebenfalls hier im Bahnhof. Auf diesem Gefährt gab es vier Sitzplätze und eine kleine Frachtfläche.
Bevor sie sich mit der Monorailbahn in Bewegung setzten, holte Suuru noch rasch von ihrem Gleiter die Blaster Cannon und verstaute sie auf der Frachtfläche.
„Nur Zur Sicherheit“, kommentierte er seine Aktion. Canak programmierte in der Zwischenzeit die Schleusentür so um, dass der alte Code nicht mehr gültig war und gab seinen Kameraden den neuen Code bekannt.
Nachdem alle auf dem Monorailwagen Platz genommen hatten, sausten sie gemütlich los. Sie wollten nicht zu schnell fahren, um etwaigen Hinterhalten zu entgehen. Tobler und Suuru fiel auf, dass sich der Wagen langsam, aber stetig bergab bewegte und nach knapp einem Kilometer Fahrt dann doch sehr steil hinab führte. Suuru‘s Orientierungssinn teilte ihm mit, dass sie sich Richtung Felsformation bewegten, die er zuvor an der Oberfläche in einigen Kilometern Entfernung gesehen hatte.
Als dann der Wagen wieder gerade aus fuhr, sahen sie vor sich einen hell erleuchteten Fleck. Sofort drosselte Suuru die Geschwindigkeit, da sie sich offenbar dem Ende ihrer Fahrt näherten.
Langsam und mit erhobenen Waffen fuhren Sie in die Endstation ein. Auch hier war nichts zu entdecken, was darauf hindeutete, von wem diese Anlage stammte. Eine große Tür war das Einzige, was Ihnen den weiteren Weg versperrte.
Ohne Probleme konnte Canak das Codeschloss knacken und die Tür schwang auf. Dahinter befand gingen die Lichter an und enthüllten einen kahlen Raum, aus welchem drei weitere Türen führten.
Zuerst wandten sie sich der rechten Tür zu. Da auch diese mit einem Codeschloss verschlossen war, musste mal wieder Canak ran, welcher ohne größere Probleme das Schloss knackte.
Als sich die Tür geöffnet hatte befanden sie sich in einem Lagerraum, in welchem 14 Kisten, jede davon 2x2x2 Meter messend, standen. Da die Kisten offensichtlich alle mit Codeschlössern versperrt waren, durfte natürlich Canak sein Können unter Beweis stellen. Innerhalb kurzer Zeit hatte er vier Kisten aufgesperrt. Der Inhalt in jeder dieser Kiste lies das Herz von Tobler und Suuru sehr viel höher schlagen, steigerte aber auch die Befürchtungen des Jedi.
In der ersten Kiste befinden sich Blaster-Pistolen, in einer weiteren Blaster-Gewehre, in der Dritten befanden sich Betäubungsschlagstöcke und in der vierten Kiste zwei E-Web-Blaster.
Rasch begaben sie sich zu der gegenüberliegenden Tür, wo auch diesmal Canak sehr schnell das Codeschloss knackte. Und wiederum befanden sie sich in einem mit Kisten angefüllten Lagerraum.
In diesem standen ebenfalls 14 Kisten mit den gleichen Abmaßen herum.
Die erste Kiste die Canak öffnete enthielt Energy-Packs, die zweite Thermaldetonatoren und die Dritte Combat-Jump-Suits.
Schon waren alle am Überlegen, wie sie das ganze Zeugs zu ihrer Basis schaffen könnten. Aidan wies sie darauf hin, dass sie erst wahrscheinlich einen kleinen Teil dieser Anlage gesehen hatten und zuerst den Rest erforschen sollten, bevor man sich über andere Sachen Gedanken machte. Also rüsteten sie sich erst mal mit Thermaldetonatoren und Blaster-Gewehren aus und machten sich an die Erforschung der restlichen Anlagen.
Die Dritte Tür, welche tiefer in die Anlage führte, wurde von Canak geknackt und nachdem er die Tür geöffnet hatte, erhellte sich der dahinter liegende Raum. Aus diesem Raum führte eine einzelne Tür weiter. Die rechte Seite dieses Raumes bestand zur Hälfte aus Beton (die untere Hälfte) und die obere aus abgedunkeltem, verspiegeltem Glas.
Zuerst getraute sich keiner den Raum zu betreten, erst als Canak überredet wurde, zur anderen Tür in geduckter Haltung zu schleichen um zu schauen wohin diese führte, setzte er sich in Bewegung.
Aber er kam erst gar nicht bis zur Tür. Mitten im Raum entdeckte er eine Schaltkonsole und begab sich zu dieser. Rasch erkannte er dass es sich um eine Art Kontrollpult für etwas handelte, dass hinter der abgedunkelten Scheibe lag.
Langsam gesellten sich seine Kameraden zu ihm und er betätigte einen Schaltkreis auf dem Pult. Daraufhin ertönte ein leises Geräusch, das darauf schließen ließ, dass Generatoren anliefen und hinter der Scheibe erhellte sich ein kleiner Fleck. An den nun erleuchteten Wänden standen Tanks, von denen Schläuche in die Dunkelheit führten.
Nach kurzem Zögern aktivierte Canak alle Schaltkreise und erhellte somit die große Halle hinter der Glasscheibe. In dieser Halle standen etliche Tanks herum, die über Schläuche und Leitungen mit einem großen Becken in der Mitte der Halle verbunden waren.
Sie rätselten eine Weile herum, um was es sich hier wohl handeln könnte, hatten aber nicht wirklich eine Ahnung.
Sie begaben sich zur nächsten Tür, welche Canak ohne Mühe kurzschloss. Da Suuru etwas gehört hatte sicherten er und Tobler mit angelegten Waffen die Tür ab, während Canak diese rasch öffnete und zur Seite sprang.
Hinter der Tür kam ein Droide in Sicht, der in jedem seiner Arme einen doppelläufigen Blaster hielt und offensichtlich den Raum in dem er sich befand scannte. 

Suuru und Tobler eröffneten sofort das Feuer und ihre Blastergeschosse  zerstörten den Droiden binnen Sekundenbruchteilen.
Nach dem Schusswechsel betraten sie den Raum, in dem sich der Droide aufgehalten hatte und sahen sich genauer um.
Hier dürfte es sich um Mannschaftsunterkünfte handeln, teilte Suuru, welcher sich ganz genau umgesehen hatte, seinen Kameraden mit. Spinde an den Wänden, Bänke, Schlafplätze und Toilettanlagen bekräftigten dies.
Suuru teilte seinen Kameraden ebenfalls seinen Verdacht mit, dass es diese Anlage wahrscheinlich einer paramilitärischen Gruppierung gehörte und sie mit Sicherheit in ein kleines Wespennest gestochen hatten.
Da aus diesem Aufenthaltsraum nur eine weitere Tür weiterführte, versuchte sich Canak an ihr. Diesmal benötigte er einen zweiten Anlauf, schaffte es aber dann doch. Hinter dieser Tür kam ein kleiner Kontrollraum zum Vorschau.
Canak aktivierte die Computer und hackte sich soweit er konnte in das System. Er fand heraus, dass es sich bei den Tanks mit ziemlicher Sicherheit um Kolto-Tanks handelte, aber eine starke Firewall verhinderte, dass er tiefer eindringen konnte.
Die nächste Tür wurde ebenfalls von Canak geknackt und führte in einen kleinen Raum, von dem wiederum zwei Türen abzweigten. Eine davon war wiederum mit einem Codeschloss versperrt, die andere führte in ein Treppenhaus und zu einem Lift. Beide führten zu vier weiteren Mannschaftsunterkünften, die dem ersten bis ins kleinste Detail glichen.
Canak knackte auch diesmal wieder ohne Probleme die Tür und die Kameraden befanden sich in einem weiteren Kontrollraum.
In einer Ecke befand sich ein großer Generator, welcher aktiv war. In der Mitte des Raumes befand sich ein vier mal vier Meter großer Lastenaufzug und auf der rechten Seite etliche Schaltcomputer.
Sofort setzte sich Canak an die Computer und fand  gleich die Überwachungskameras, deren Bilder er auf den großen angeschlossenen Monitor übertrug.
So fanden sie heraus, dass es unter dem Kontrollraum einen weiteren Monorailbahnhof und einen weiteren Ausgang aus der Anlage, welcher aber nur zu Fuß benutzt werden konnte, gab. Ein Gang vom Lastenaufzug führte zu den Kolto-Tanks.
Auf den Überwachungskameras entdeckte Canak, dass sich ein uniformierter Trupp auf dem Weg zu ihnen befand. Fünf Monorailwagen, besetzt mit je vier Mann, waren zur unterirdischen Anlage unterwegs. Während Aidan und Tobler die Überwachungskameras im Auge behielten, fuhren Suuru und Canak mit dem Lastenaufzug nach unten und sahen sich ein wenig um.
Suuru platzierte an der Monorail zwei Thermaldetonatoren so, dass er sie per Fernzündung zwischen zwei Monorailwagen zünden konnte. Des weiteren wurden hinter der Tür weitere zwei Thermaldetonatoren angebracht, welche ebenfalls per Fernzündung zum zünden waren. Danach trafen sich wieder alle im Kontrollraum und warteten auf die Ankunft der Uniformierten.
Canak begab sich in den zweiten Kontrollraum, wo er versuchte die Firewall zu knacken.
Während Tobler, Suuru und Aidan auf die Neuankömmlinge warteten, hatte Canak eine unheimliche Begegnung.
Er saß vertieft über der Computerkonsole und hämmerte auf der Tatstatur, im Versuch die Firewall zu knacken, herum. Er bemerkte nicht, wie sich von hinten jemand an ihn heranschlich und mit einem Betäubungsschlagstock nach ihm schlug.
Er hörte nur ein Fluchen und als er sich reaktionsschnell umdrehte, sah er einen der Uniformierten ausrutschen und sich selbst mit dem Betäubungsschlagstock außer Gefecht setzen. Aidan hatte diesen Vorfall mitbekommen und eilte zu ihm.
Unterdessen sah Suuru auf dem Bildschirm die Monorailbahn langsam in den Bahnhof einfahren und als er die schwer bewaffneten und gerüsteten Menschen sah, zündete er die ersten beiden Thermaldetonatoren, welche sich an der Monorail befanden.
Die Explosion zerstörte die Überwachungskameras, sodass die Kameraden nicht mehr mitbekamen, was sich dort tat. Deshalb konzentrierte Suuru seinen Blick nun auf das zweite Bild, welches direkt im Raum mit dem Lastenaufzug aufgenommen wurde und wo die beiden anderen Thermaldetonatoren platziert waren.
Als er sah, dass die Angreifer das Tor öffnen wollten, zündete er die beiden Thermaldetonatoren, was eine gewaltige Erschütterung des Bodens nach sich zog. Durch die Wucht der Explosion wurden auch die Überwachungskameras hier drinnen zerstört, aber auch der Lastenaufzug bekam einen ordentlichen Knacks und sackte ein wenig schräg ein.
Canak hatte endlich die Firewall geknackt und auf einer Sicherheitsschleife entdeckt, dass noch an einer anderen Stelle Sicherheitsleute in die Anlage eingedrungen waren. Während Tobler den Lastenaufzug im Auge behielt, rannte Suuru zum Treppenhaus und zum Lift. Er platzierte einen Thermaldetonator im Lift, während er mit zwei weiteren in den Händen darauf wartete, dass jemand die Treppe hochkam. Doch zuerst tat sich nichts.
Erst als Canak rief: „Sie nehmen die Treppen!“ reagierte Suuru. Per Fernzündung zündete er den Thermaldetonator im Lift und ließ einen zweiten das Treppenhaus hinab fallen. Der zweite Thermaldetonator explodierte mitten unter den Angreifer und richtete verheerenden Schaden an.
Da aber immer noch ein paar der Angreifer die Treppen hochkamen, warf Suuru noch einen weiteren Thermaldetonator, danach zog er sich zu Tobler in den Kontrollraum zurück, während Aidan neben der Tür zum Treppenhaus auf weitere Angreifer wartete.
Fast zeitgleich erfolgte nun der nächste Angriff. Tobler sah wie sich zwei Uniformierte durch die Öffnung, welche der schräg stehende Lift erzeugte, schwangen und eröffnete das Feuer auf diese. Gleichzeitig entging Aidan durch eine schnelle Flucht in einen angrenzenden Raum einer Granate.
Die vier die Treppe heraufkommenden Angreifer wurden von Aidan und Suuru rasch erledigt. Tobler hatte mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen, wobei sie fast den Generator mit ihren Blastergeschossen getroffen hätte, konnte aber auch die über den Lastenaufzugsschacht heraufkommenden Angreifer eliminieren.
Nach einer kurzen Verschnaufpause, da keine weiteren Angreifer mehr auftauchten, hörten sie Canak laut fluchen. Alle liefen sofort zu ihm und sahen ihn wie wild auf der Tastatur der Computerkonsole herum hämmern.
Canak hatte ein Signal geortet, welches einen Selbstzerstörungsmechanismus ausgelöst hätte, wenn er das Signal nicht rechtzeitig entdeckt hätte. Dabei muss die Macht mit ihm gewesen sein, denn er hatte es sogar geschafft, das Signal zu einem um Tatooine kreisenden Satelliten zurückzuverfolgen und sich dessen Kennung zu merken. Er schaffte es sogar, dass ganze System so umzuprogrammieren, dass es nur mehr seine Codes annahm.
Er teilte seinen Kameraden mit, was er hinter der Firewall des Computersystems alles gefunden hatte, und bestätigte somit den Eindruck, den Suuru bereits gewonnen hatte. Bei den Tanks handelte es sich tatsächlich um Kolto-Tanks, wobei in zwei der Tanks Menschen waren. Des weiteren hat er sich die Codes zu einem planetaren Kampfgleiter der in einem Hangar in Mos Espa stand angeeignet. Seiner Einschätzung nach gehörte diese Basis der Bruderschaft der Wissenden, er hatte sogar ein Wappen/Logo dieser Gruppierung im Computersystem gefunden.
Sie alle wussten, dass sie wahrscheinlich nicht sehr viel Zeit hatten, um die Anlage zu plündern, maximal zwei bis drei Tage schätzen sie. Daher überlegten sie, was sie alles mitnehmen wollten.
Gespeichert

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