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Autor Thema: NOLITE TIMERE  (Gelesen 39536 mal)
Beschreibung: Buch 1 · Kapitel 2
Alukard
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« Antworten #60 am: Juli 21, 2009, 11:28:02 »

Tamiel lauschte seiner Schwester. Die Dringlichkeit, mit der seine Stimme im Kopf des Urieliten zu hören, konnte Kopfschmerzen verursachen. Tamiel blieb einen Moment zurück, an de  er sich selbst an den Kopf fasste seine Konzentration auf diesen Einen Befehl war groß und in seinem Kopf dröhnte es, als er die Worte:

'Die Kreatur ist von Plagewürmern befallen. Die Traumsaat steckt dahinter! Verschwinde! SOFORT! Steig in die Luft auf!'

an seinen Bruder richtete. Verdammt...Llobel reagiere bitte. Schoss es durch seinen Kopf. Tamiel nahm seinen Flug wieder auf. Er wandte sich wieder Aleriel zu.

"Was ist mit Flammen? Können sie ihn verbrennen?"

Das Stichwort für seinen kampferprobten Bruder des Feuers.
« Letzte Änderung: Juli 21, 2009, 20:48:16 von Alukard » Gespeichert

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« Antworten #61 am: Juli 21, 2009, 12:37:44 »

"Ich denke ja, auch mit Fernkampf müßte man das Wesen unschädlich machen können. Aber dann werden wir nie erfahren was eigentlich geschehen ist. Des Engels Körper ist jetzt der Wirt des Plagenwurms, ob er selbst noch in der Lage ist mit uns zu kommunizieren ist nicht überliefert, aber auch nicht ausgeschlossen. Fra Domenico selbst hat in seinen Aufzeichnungen als Wirtskörper einen Hirsch benannt den er selbst zu Gesicht bekam."
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« Antworten #62 am: Juli 21, 2009, 20:51:47 »

Tamiel "sendete" die Worte von Aleriel weiter zu Llobel. Er hoffte, dass dieser damit etwas anfangen konnte.
« Letzte Änderung: Juli 22, 2009, 14:12:42 von Alukard » Gespeichert

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« Antworten #63 am: Juli 21, 2009, 21:11:57 »

Llobel fasste sich wieder, nachdem er den Bericht Aleriels vernommen hatte und erhob sich wieder in die Luft, um zu seinen kriesenden Schargeschwistern zurückzukehren. Es machte keinen Sinn, diesem Wesen noch länger ein Ziel zu bieten. Sie hatten es gefunden und bei seiner Geschwindigkeit bestand keine Gefahr, dass sie es aus den Augen verlieren würden.

"Es ist ein Urielt! Möglicherweise sogar der von uns Gesuchte", rief er seinem Michaeliten zu. Um gleich darauf seine Ramielitin mit Fragen zu bestürmen. "Können wir ihm irgendwie helfen? Was weißt du noch über diese Plagenwürmer?"
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« Antworten #64 am: August 01, 2009, 15:50:38 »

"Bevor wir alle wild durcheinander reden. Lasst uns ein Stück abseits beraten, wie wir voran gehen.
Ich bin der Meinung, wir sollten nichts unversucht lassen - nur noch mal zur Erinnerung."

Tamiel lächelte ob der Situation und sah allen seinen Geschwistern feste in die Augen. Sein Gesicht ausdruck war entschlossen. Er führte sie einige hundert Meter weg von dem Wesen. Er wusste, dass Llobel sicher ein Auge auf dem Wesen haben konnte.

Die Frage war nur, wie sie das Wesen beruhigen sollten. Es gab da so einen Ansatz, den er gerne Verfolgen wollte. Einen autoritären Führungsstil legte er nur ungerne an den Tag. In dieser Situation war es vorläufig anders. Im Kampf...er machte sich einfach zu große Sorgen um seinen Urieliten. Er sah Llobel besonders lange an, versuchte seine Gedanken zu erraten. Musste es ihn nicht schmerzen, einen von seinem Volk zu sehen?
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« Antworten #65 am: August 01, 2009, 17:20:49 »

"Ich weiß nicht ob und wie wir ihm helfen können." Gestand Aleriel Llobel kurz und knapp.
"Es gäbe Möglichkeiten es herauszufinden, allerdings dauern sie lange, sind sehr aufwändig und nicht immer zwangsläufig von Erfolg gekrönt."

Sie betrachtete ihren Llobel und ihren Scharführer genau.
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« Antworten #66 am: August 01, 2009, 20:22:30 »

Obwohl das Entsetzen über das Schicksal seines Ordensbruders dem Urieliten immer noch ins Gesicht geschrieben stand, war ihm bewusst, dass die Situation auch ganz schnell auf endgültige Weise hätte gelöst sein können. Er war seinem Michaeliten dankbar dafür, dass dieser nicht darauf bestanden hatte, dass Farimiel sein Flammenschwert sprechen lies - auch wenn er diese Dankbarkeit gerade nicht zeigen konnte.

Tamiels Worte, nichts unversucht zu lassen, waren Balsam für die gemarterte Seele Llobels. Auch Aleriels Ansatz, nach Lösungen zu suchen, spendete ihm Hoffnung, doch Zeit war im Kontakt mit Traumsaat etwas, was einem definitiv nicht zur Verfügung stand - das wusste Llobel aus eigener leidlicher Erfahrung.

"Ich wage zu bezweifeln, dass wir die Zeit dafür haben", entgegnete er mit erzwungen fester Stimme, "und sollte uns jetzt und hier keine Möglichkeit der Rettung einfallen, dann lasst bitte mich derjenige sein, der diesen Engel erlöst. Das bin ich ihm schuldig."
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« Antworten #67 am: August 01, 2009, 21:55:23 »

Basebael blickte mit Ekel dem geplagten Engel hinterher als sie sich von ihm entfernten. Basebael verstand Llobel voll und ganz.

Es ist der schwere Moment in dem jeder Raphaelit entscheiden muss ob er dem Patienten noch eine Chance gibt, oder nicht. Basebael hatte sich versprochen alles zu versuchen um einem kranken Menschen oder Engel zu helfen, doch es gab Situationen, da musste man das Risiko den Heilungschancen gegenüberstellen, und dieser verseuchte Engel war ihrer Meinung nach nicht mehr zu retten, er würde höchstens eine Gefahr für andere darstellen, ganz davon abgesehen, dass seine bloße Existenz eine Beleidigung Gottes ist. Es schmerzte sie, doch als Sendboten des Herrn war dies ihre Bürde.

Als sie halt machten um sich zu besprechen, blickte Basebael Tamiel verstört an. Wieso lächelt er? Was könnte man an dieser Situation erfreulich finden?
Als Llobel zu Ende gesprochen hatte wendete sich Basebaell an ihn: "Es tut mir Leid um deinen Bruder, aber ich bin ganz deiner Meinung. Wenn eine Krankheit nicht zu heilen ist, muss das verderbte Fleisch herausgeschnitten werden, damit es nicht den noch gesunden Körper angreift. Deine Trauer kann ich dir leider nicht nehmen, aber dies wird dich geschickter machen und deinen Pfeil ins Ziel lenken, auf dass der Tod dieses geplagten Engels kurz und schmerzlos sei."

Basebael nahm Llobels Hand, schloss die Augen und konzentrierte sich, wie sie es in ihrer Ausbildung gelernt hatte. So wirkte sie eine ihrer von Gott gegebenen Mächte namens 'Mein Leib' auf ihren Bruder...
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 20:45:31 von Engel » Gespeichert
Alukard
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« Antworten #68 am: August 04, 2009, 12:45:39 »

"Ein Schneller Schuss...hm...Ich bin mir da nicht sooo sicher."

Meinte Tamiel. Seine engelsgleiche Kinderstimme änderte ihren Tonfall bei jedem Wort, das er gerade sprach. Er sah sich seine Engel an. Zu gerne hätte er mehr erfahren von der Traumsaat, denn er brauchte alle Informationen, die wichtig sein konnten.

"Ein Versuch den Engel zu erreichen auf geistiger Ebene...wäre für uns alle von Vorteil. Er war und ist ein Bruder von uns. Wenn es so sein soll, dann muss er schnell sterben.

Sollten wir nicht trotzdem versuchen ihn zu erreichen? Jemand muss ihn nur an die ersten Eindrücke seines Lebens erinnern. Llobel könnte dies tun, bevor er seinen Pfeil abschießt."
« Letzte Änderung: August 04, 2009, 16:55:46 von Alukard » Gespeichert

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« Antworten #69 am: August 11, 2009, 17:30:20 »

"Ich finde ihm ist nicht mehr zu helfen. Ich meine seht ihn euch dochmal an. "


Der Gabrielt sah dieses etwas an. Dieser Engel oder was davon übrig ist, sollte schnell vernichtet werden.
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« Antworten #70 am: August 11, 2009, 18:28:25 »

Llobel war bestürzt über die Aussichtslosigkeit der Situation. Drei seiner Schargeschwister waren der Meinung, dass dem Urieliten nicht zu helfen war. Und keiner hatte auch nur eine Idee, wie man ihm helfen könnte. Doch wenn Llobel ehrlich zu sich war, wusste er auch keinen Rat und Aleriel, die am ehesten dazu etwas sagen konnte, sah keine Chance etwas zu tun.

"Hat denn keiner eine Idee?", fragte der junge Urielit mit Verzweiflung in der Stimme in die Runde. Ohne eine Antwort abzuwarten, die auf die Schnelle vermutlich auch keiner hätte liefern können, wandte sich der Urielit an seinen Michaeliten. "Wie soll ich ihn denn an seine ersten Lebenseindrücke erinnern?" Er hatte keine Ahnung wie Tamiel das gemeint hatte.

Alles schien darauf hinauszulaufen, dass diesem korumpierten Engel nicht mehr zu helfen war und so machte sich Llobel daran, dessen Unleben ein Ende zu setzen. Er nahm seinen Bogen zur Hand und suchte aus seinem Beinköcher einen bestimmten Pfeil. Dann sank er zur Erde hinab und setzte ungefähr 25 Schritt vor seinem Ordensbruder auf.
« Letzte Änderung: August 11, 2009, 22:57:56 von Vomo » Gespeichert

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« Antworten #71 am: August 11, 2009, 20:49:53 »

'Llobel, meine Idee beruht darauf, dass du von deinen Erinnerungen während deine Ausbildung zum Engel erzählen sollst. Er zähl dem gefallenen Engel zur Bindung der Menschen, die euer Orden besitzt - Alles was dir einfällt. Spann deinen Pfeil währenddessen und vollende dein Werk, wenn es keinen Grund gibt, inne zu halten.'

Tamiel nahm direkten Kontakt zu Llobel auf. Die anderen aus seiner Schar sollten seine Worte nicht hören. Es war für ihn Persönlich. Offenkundig hatten sich die Meisten für die Tötung des Urieliten aus gesprochen. Es war ein letzter Versuch von Tamiel...seinem Urieliten eine andere Möglichkeit vor Augen zu führen. Immerhin hatte Aleriel soetwas erwähnt. EIn Enge l konnte noch vieles mitbekommen. Wer weiß wie stark sein Geist war.

Nun bereite Tamiel seine Gedanken auf die nächsten Begegnungen mit dem Tode vor. Seine Emotionen schob er richtig beiseite. Er artete stumm ab.
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« Antworten #72 am: August 11, 2009, 22:05:23 »

Aleriel kam sich hilflos vor, sie hatte das bisschen Vorrat an Wissen ausgeschöpft und ob man die Kreatur retten könnte oder nicht wußte sie nicht.
"Vielleicht können wir ihn fangen und uns somit etwas Zeit zum Nachdenken verschaffen." Schlug sie verzweifelt vor.
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« Antworten #73 am: August 11, 2009, 22:45:22 »

Llobel zuckte zu Aleriel herum. "Aber wie sollen wir das machen? Können diese Traumsaatkreaturen uns nicht ebenso befallen?" Ratlos blickte der Urielit in die Runde.
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« Antworten #74 am: August 11, 2009, 23:52:58 »

"Ich glaube kaum das der sich fangen lassen wird. Und überhaupt wie willst du das anstellen?"

Der Gabrelit sah verwundert rüber.
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