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Autor Thema: NOLITE TIMERE  (Gelesen 54205 mal)
Beschreibung: Buch 1 · Kapitel 2
Alukard
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« Antworten #15 am: Mai 06, 2009, 14:27:42 »

Tamiel lächelte Basebael an. Er legte ihr seine Hand auf die Schulter, schenkte ihr ein Lächeln, dass sie bestätigte. Er sah in die Runde, wobei sein Blick bei Farimiel hängen blieb.

"Begleite Basebael auf ihrer Runde und pass auf sie auf. Ich werde mich mit meiner Schwester Aleriel ebenfalls um sehen und auf Llobel warten."

Tamiel sah hinauf in die Lüfte. Des Weiteren sah er sich relativ entspannt um.
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:47:08 von Engel » Gespeichert

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« Antworten #16 am: Mai 13, 2009, 20:03:42 »

Sie nickte Tamiel bestätigend zu. Es war ihr nur recht an der Seite des Scharführers zu bleiben, der stille aber in sich brodelnde Farimiel war ihr noch nicht wirklich geheuer.
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« Antworten #17 am: Mai 14, 2009, 23:41:03 »

"Wie ihr wollt."

Faramiel straffte sich kurz und folgte Basebael in das Haus.
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:47:36 von Engel » Gespeichert
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« Antworten #18 am: Mai 15, 2009, 21:51:25 »

Das Haus bot im Inneren ein Bild, als wäre es noch bis vor kurzem bewohnt gewesen. Allerdings ist das Kaminfeuer bereits völlig erkaltet. Der Tisch in der Mitte, vermutlich der Esstisch, war abgeräumt und auch an anderer Stelle im Haus gab es keinen Hinweis auf einen überstürzten Aufbruch der Bewohner. Nach kurzer Suche in der Kochecke entdeckte Basebael einige herumliegende Lebensmitteln, an welchen sich Schimmel gebildet hatte. Es scheint so, als wären die Dorfbewohner vor ungefähr zwei Tagen verschwunden.

Draussen kamen der Michaelit und die Ramielitin ebenfalls zu der Erkenntnis, dass das Verschwinden der Dorfbewohner nicht mit Gewalt einhergegangen sein konnte. Keines der Häuser in ihrer Nähe, deren Türen zum Teil offen standen, wiesen Spuren von Kampfhandlungen auf.
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 22:19:08 von Engel » Gespeichert
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« Antworten #19 am: Mai 30, 2009, 18:03:48 »

Llobel beendete in der Zwischenzeit seinen Aufklärungsflug. Die drei weiteren, immer enger werden Bahnen, auf welchen er das Dorf umkreiste förderte für ihn nur zwei nennenswerte Erkenntnisse zu Tage. Zum einen gab es eine seltsame Spur, welche nördlich an Larsund vorbeiführte und deren Verursacher er ebensowenig aus der Luft ausmachen konnte, wie die Richtung, in welche sich selbiger bewegt haben musste. Das andere, was seine Aufmerksamkeit erregte war die Kirche in der Mitte des Ortes. Genauer gesagt war es das Portal des ramielitischen Gotteshauses, welches in der westlichen Seite des Gotteshauses lag und den Blicken der Schargeschwister, die sich dem Ort von Osten her angenähert hatten, bislang verborgen geblieben war.

Sanft setzte der Urielit neben seinem Michaeliten auf. "Im Norden habe ich eine Spur gefunden, die wir uns eventuell genauer ansehen sollten, aber sie führt am Dorf vorbei. Was ich jedoch äusserst merkwürdig finde, ist das Portal der Kirche. Während alle anderen Häuser hier einen unbeschadeten Eindruck machen ist diese Tür mit Gewalt eingeschlagen worden," informierte er Tamiel. "Menschen und andere Kreaturen habe ich jedoch keine entdecken können."
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Alukard
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« Antworten #20 am: Mai 31, 2009, 18:26:47 »

Tamiel lauschte den Worten seines Erkunders. Er schien nachdenklich zu sein und konzentrierte sich. Was kann die Türen der Kirche zerstört haben? Sein Blick wurde ernster und er bedeutete seinen beiden Geschwistern, ihm zu folgen. Es bedurfte einer genauen Beobachtung dessen, was dort zu finden war. Seine Waffe führte er nun in bereiter Haltung vor sich.

"Wenn was fehlt, dann müssen wir sehen, was es ist und Bericht erstatten."
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« Antworten #21 am: Mai 31, 2009, 18:53:29 »

"Sollten wir mit der Untersuchung der Kirche nicht auf Farimiel und Basebael warten?", fragte der Urielit. Er wollte keineswegs die Autorität seines Michaeliten in Frage stellen, doch sah er sich als Mitglied der Schar als durchaus berechtigt seinem Scharführer Vorschläge zu unterbreiten.

Was oder wer auch immer das Gotteshaus mit seinem gewaltsamen Eindringen geschändet hat - ich werde ihn dafür zur Verantwortung ziehen, beschloss der grimmig dreinschauende Urielit im Stillen für sich.
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:48:27 von Engel » Gespeichert

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« Antworten #22 am: Juni 02, 2009, 20:42:28 »

"Durchaus, Llobel." Es folgte ein verschwiegenes Lächeln. "Lasst uns doch ein wenig auf die Kirche zu gehen. Aleriel...sag uns doch, was du vielleicht in Erfahrung gebracht hast. Sagen dir die Formen der Bauten...das Umfeld oder das Gelände oder die Lage hier etwas, zu der uns unser lieber Bruder geführt hat?"

Tamiel sah nicht über seinen Rücken. Er nahm stattdessen Kontakt zu Basebael und Faramiel auf. 'Beeilt euch mit euer Suche. Vor der Kirche werden wir auf euch warten. Es gibt dort mehr zu sehen, was euere Fähigkeiten in Anspruch nehmen kann.' Er lächelte Llobel wieder zu.
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:49:06 von Engel » Gespeichert

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« Antworten #23 am: Juni 04, 2009, 01:31:56 »

Als sie die Weisung ihres Scharführers vernahm, machte sich Basebael zur Dorfkirche auf.

"Komm, gehen wir. Hier gibt es nichts zu entdecken."
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:49:33 von Engel » Gespeichert
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« Antworten #24 am: Juni 07, 2009, 08:14:53 »

Aleriel sah sich die Kirche, deren Baustil und auch das Tor genauer an bevor sie ihrem Scharführer antwortete:

"Dies ist das ehemalige Hoheitsgebiet der Ragueliten, dementsprechende Formen findet man an der Kirche. Nachdem der Himmel der Ragueliten fiel hat mein Orden die Verwaltung übernommen und deshalb weht auch eine blaue Fahne an der Kirchturmspitze."
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« Antworten #25 am: Juni 11, 2009, 09:23:38 »

Inzwischen waren der Gabrielit und die Raphaelitin auch vor dem Eingang der Kirche eingetroffen.

Das hohe, doppelflügelige Portal war deutlich sichtbar von aussen mit Gewalt geöffnet worden. Die sichtbaren Spuren deuteten darauf hin, dass es offensichtlich mit einem Rammbock eingeschlagen worden war. Durch die pure, hier eingesetzte Gewalt waren beide Flügel aus den unteren Angel gesprungen. Die dadurch entstandene Öffnung war groß genug, um gleichzeitig von drei Engeln passiert werden zu können.

Der Blick ins unbeleuchtete Kirchenschiff offenbarte auch im Inneren Spuren der Verwüstung. Nur wenige Schritte vom Eingang entfernt lagen die geborstenen Balken, welche das Portal von innen einst gegen die Eindringlinge sichern sollten.
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« Antworten #26 am: Juni 11, 2009, 21:54:36 »

Sich seiner Rolle in der Schar bewusst begab sich der Urielit ohne eine entsprechende Aufforderung seines Michaeliten abzuwarten an das zerstörte Kirchenportal und untersuchte den Eingangsbereich auf Spuren, welche weiteren Aufschluss über die Geschehnisse geben konnten.

"Ich erkenne vor den Stufen die Spuren von Menschen", erklärte er nach wenigen Augenblicken und präzisierte die Aussage sofort, "ausschließlich von Menschen." Keine Reittiere, keine Traumsaatkreaturen, notierte er in Gedanken. Die Spuren führten hauptsächlich von der Kirche weg und überdeckten dabei zum größten Teil die, welche auf das Gotteshaus zuführten. Nichts wies dabei auf Eile hin. Eine Flucht der Dorfbewohner, welche sich möglicherweise zuvor in der Kirche verschanzt hatten, konnte Llobel somit ausschließen.

Er wandte sich dem dämmrigen Inneren der Kirche zu und spähte durch die gewaltsam geschaffene Öffnung. Alle Sinne des Urieliten waren hochkonzentriert. Mit dem Wissen, dass das Dorf schon mehrere Tage unbewohnt war spielte er in Gedanken mögliche Szenarien durch. Wären noch lebende Dorfbewohner in der Kirche, so müsste das zu hören sein. Doch die unnatürliche Stille, die über diesem Ort hängt, legt etwas anderes nahe. In den Häusern waren keine Menschen anzutreffen - weder lebend noch tot. Und wären die Dorfbewohner tot und in der Kirche, dann hätten wir das sicherlich schon gerochen.
« Letzte Änderung: Juni 11, 2009, 23:21:48 von Vomo » Gespeichert

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« Antworten #27 am: Juni 11, 2009, 23:53:43 »

Den scharfen Augen Llobels offenbarte sich im Halbdunkel ein Bild der Verwüstung. Im ganzen Kirchenraum waren die Bänke zerschlagen und die Kerzenleuchter umgestürzt. Dorfbewohner konnte er hier nicht entdecken und die Kirche erschien ihm für einen kurzen Augenblick ebenso gottverlassen wie das ganze Dorf. Gerade als sich seine Augen an das vorherrschende Dämmerlicht gewöhnt hatten, brachen die Strahlen der Sonne durch die Wolken und die Fenster des Altarraumes.

Vor dem geschändeten Altar lag etwas, was der Urielit nicht auf Anhieb identifizieren konnte. Das morgendliche Licht brach sich auf einem Haufen weisser ... ja, was eigentlich? Splitter? Fetzen? Scherben? Llobel konnte es auf diese Entfernung nicht erkennen. Was er jedoch erkannte war der süßliche Geruch der Verwesung und plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Vor dem Altar lag der blaugewandete Leichnam eines jungen Mannes, der mit weißen Federn überschüttet worden war.
« Letzte Änderung: Juni 12, 2009, 14:44:52 von Engel » Gespeichert
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« Antworten #28 am: Juni 12, 2009, 08:31:05 »

Es war nicht das erste Mal, dass Llobel einen Leichnam sah. Nur dass dieser auf so gotteslästerliche Weise in einer Kirche zurückgelassen wurde verunsichterte den Engel für einen kurzen Augenblick. Nach kurzem Zögern wandte sich der Urielit zu seinen Schargeschwistern um.

"Die Kirche ist verwüstet und ebenfalls menschenleer. Vor dem Altar liegt ein Leichnam und ich vermute, es handelt sich um den Geistlichen dieser Kirche. Gefahr scheint uns da drinnen nicht zu drohen." Er drehte sich wieder zum Portal, bereit es zu durchschreiten, wenn Tamiel die Order dazu gab.
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« Antworten #29 am: Juni 13, 2009, 01:09:44 »

"Aleriel...sicher die Spuren. Basebael ... erzähl uns was über die Leiche. Faramiel. Sorge für die nötige Sicherheit. Llobel, was meinst, gibt es vielleicht noch einen Glockenturm hier, den wir uns ansehen müssten? Also los...lasst uns gehen."

Tamiel sah sich den Tatort selbst genau an. Er winkte seinen Schargeschwistern, dass er mit ihnen zusammen eintreten wollte. Mehr wollte er schon gar nicht von ihnen wissen. Sie wussten am Besten was zu tun war. Er musste sich selbst alles besehen, damit er Schlussfolgerungen ziehen konnte. War das hier Blasphemie?
« Letzte Änderung: September 03, 2011, 19:51:27 von Engel » Gespeichert

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